Sprecher_innenkollegium des Studierendenrates verurteilt Drohungen und rechte Hetze

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Als Sprecher_innenkollegium haben wir erschüttert auf die Morddrohungen gegenüber einem engagierten Antifaschisten und Mitglied der Studierendenschaft reagiert. Wir sehen darin eine weitere Verrohung und Steigerung der Aggressivität der extremen Rechten in Sachsen-Anhalt, auf deren Konto etliche Bedrohungen und Übergriffe in Halle und Sachsen-Anhalt gehen. Auch wenn die expliziten Drohungen meist in der Form von Facebook-Kommentaren oder einzelnen Mails kommen, möchten wir auch auf die geistigen Brandstifter*innen hinweisen, die dem digitalen Mob ein Forum und einen vermeintlichen Anlass bieten: Der Eskalation vorangegangen ist eine Veröffentlichung des rechtsextremen Portals „Ein Prozent für unser Land“, welches eine friedliche und demokratische Demonstration gegen das „Institut für Staatspolitik“ in Schnellroda, Zentrum der Neuen Rechten und der militanten Neonazis von „Kontrakultur Halle“, nutzte, um einzelne Antifaschist*innen zur Hetzjagd freizugeben. (mehr …)

Der Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verurteilt die Einladung von Dr. Norman Finkelstein an das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung Halle

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Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung Halle hatte vom 16. – 30. Januar Dr. Norman Finkelstein für einen Gastaufenthalt eingeladen. Im Rahmen dieses Aufenthalts veranstaltete das Institut am 16. Januar 2017 einen Vortrag von Dr. Norman Finkelstein unter dem Titel „THE RIGHT TO OUTRAGE: Academic Freedom and the Bertrand Russell Case“ sowie am 23. Januar 2017 einen internen Workshop mit dem Titel „GAZA: an inquest into its martyrdom“. Die Einladung von Dr. Finkelstein und insbesondere der Workshop wurden international scharf kritisiert, etwa aus dem renommierten Simon-Wiesenthal-Center, durch die israelische Botschaft in Deutschland, Landes- und Bundespolitiker*innen sowie lokale antifaschistische Bündnisse und Gruppen. Die Jüdische Gemeinde Halle wie auch Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage und andere forderten die Absage.

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Projekt: Wilde Wesen Workshopwochen

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Integrativer Workshop für Kinder mit und ohne Behinderung
Produktion und Entwicklung eigener Animationsfilme


Im Rahmen des der Workshops „Wilde Wesen“ Trickfilmwoche in Halle produzieren Kinder mit und ohne geistiger Behinderung gemeinsam eigene Trickfilme. Die Ergebnisse werden in Zusammenarbeit mit dem Monstronale Festival im Kino präsentiert und anschließend im Internet veröffentlicht. Vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Lebenswelten und im Sinne der Begegnung soll ein Dialog zwischen den Kindern angeregt werden. Durch die Präsentation der Ergebnisse im Rahmen der Kinoveranstaltung ermöglicht das Projekt echte Teilhabe von Menschen
mit Behinderung am kulturellen Geschehen in der Öffentlichkeit.

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Richtigstellung des Sprecher_innenkollegiums zum offenen Brief des SDS.Die Linke MLU an den StuRa

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Auf seiner 6. Sitzung, welche am 24. Januar 2017 stattfand, hat der Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg seine Geschäftsordnung reformiert. Dabei wurde die Ordnung vor Allem neu gegliedert, aktualisiert und an die veränderten Vorgänge und Verhältnisse angepasst. Darüber hinaus  gab es einige inhaltliche Umgestaltungen. Dazu gehört die im offenen Brief angesprochene Änderung der Paragraphen, die die Sprecher_innen sowie das Referat für Soziales betrifft. Dort wurde folgender Abschnitt gestrichen:

2. Für die Durchführung von Veranstaltungen können der Referent und die Sprecher für Soziales über bis zu 500 Euro je Veranstaltung frei verfügen. Darüber hinaus ist die Zustimmung des Studierendenrates nötig.

Der Antrag, diese Streichung rückgängig zu machen, wurde mit einer Mehrheit von sechs Ja-Stimmen zu elf Nein-Stimmen und vier Enthaltungen abgelehnt. Die gesamte Ordnungsänderung wurde deutlich mit elf Ja-Stimmen zu zwei Nein-Stimmen angenommen. (mehr …)

Ausschreibung Kassenprüfungsausschuss

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-Neuausschreibung zur Nachbesetzung-

Der Studierendenrat erhebt für die Erfüllung seiner Aufgaben und der Aufgaben der Fachschaftsräte Beiträge von den Studierenden, die diese mit ihrem Semesterbeitrag entrichten. Die ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung dieser Gelder und der Haushalte von Studierendenrat und Fachschaftsräten überprüft der Kassenprüfungsausschuss. Daher sucht der Studierendenrat ein weiteres Mitglied für den Kassenprüfungsausschuss, der die Finanzen des Haushaltsjahres 2015 prüft. Bei einer Besetzung dieses Ausschuss mit drei Personen beläuft sich der zeitliche Aufwand auf 80 Stunden für die gesamte Tätigkeitszeit, welche hauptsächlich im März und April zu absolvieren ist. Die Tätigkeit wird pro Person mit insgesamt 833,36€ vergütet.

Voraussetzungen für eine Bewerbung sind:

  • Mitglied der verfassten Studierendenschaft (erkennbar am StuRa-Logo auf eurem Studierendenausweis)
  • kein Mitglied des Studierendenrates im Jahr 2015
  • kein Mitglied in einem der Fachschaftsräte im Jahr 2015

Genauere Informationen findet ihr in der Finanzordnung des Studierendenrates. Mitglieder des Kassenprüfungsausschusses werden für ein Jahr gewählt. Die Tätigkeit wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet. Falls ihr Interesse habt und euch als Mitglied des Kassenprüfungsausschusses engagieren wollt, schreibt bis zum 17.02.17 eine E-Mail mit einer kurzen Vorstellung eurer Person und eurer Motivation an sitzungsleitung@stura.uni-halle.de. Die Bewerber*innen werden zur Sitzung des Studierendenrates am 20.02.17 eingeladen, um sich dort vorzustellen. Auf dieser Sitzung werden dann die Mitglieder des Kassenprüfungsausschusses gewählt.

Demonstration „IfS dicht machen“ am 17. Februar 2017

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Als Studierendenrat weisen wir Euch sehr gerne auf die antifaschistische Demonstration hin, die am 17. Februar in Schnellroda (Saalekreis) stattfindet. Dabei geht es gegen das rechte „Institut für Staatspolitik“ und seine „Winterakademie“. Wir denken, dass das eine gute Möglichkeit ist, sich der dort vertretenden Menschenfeindlichkeit gewaltfrei entgegen zu stellen.

Alle weiteren Informationen findet ihr hier:

Facebook-Seite des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus Mitteldeutschland“
https://www.facebook.com/aufstehengegenrassismusmd/

Facebook-Veranstaltung der Demonstration:
„IfS dicht machen – neue Rechte alt aussehen lassen“
https://www.facebook.com/events/1858612397728725/

Die Demonstration im „Aufstehen gegen Rassismus“-Netzwerk:
https://www.aufstehen-netzwerk.de/projects/ifs-dicht-machen?locale=de

Es gibt im Süden Sachsen-Anhalts bereits einige Veranstaltung zur Mobilisierung für die Demo – es könnte sich also lohnen, in der Region danach Ausschau zu halten.

Ausschreibung: Durchführung der „Offiziellen StuRa Erstsemesterparty“ 2017 und 2018

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Resümee:

Der Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sucht eine*n Kooperationspartner*in für die Ausrichtung seiner traditionellen Erstsemesterparty im Oktober 2017 und 2018. Dafür soll von den Bewerber*innen ein Konzept zur zielgruppengerechten Durchführung, Organisation, Marketingmaßnahmen und Finanzierung ebendieser entwickelt und vorgestellt werden. Die Teilnehmer*innen reichen ihre Bewerbungen bis zum 07. März 2017 ein und stellen diese dem Studierendenrat voraussichtlich am 20. März 2017 persönlich vor. (mehr …)

Umfrage des AK Kultur zum Kuturticket

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Liebe Studierende,

 

Wie Ihr vielleicht bereits wisst, beschäftigt sich der Arbeitskreis Kultur des Studierendenrats derzeit mit der Möglichkeit der Einführung eines Kulturtickets an der MLU. Um herauszufinden, inwiefern ein solches Kulturticket für Euch überhaupt von Interesse wäre bzw. welche kulturellen Einrichtungen Ihr derzeit am Liebsten besucht, hat unser Arbeitskreis dazu eigens eine Online-Umfrage erstellt, die Ihr innerhalb von 5-10 Minuten locker ausfüllen könnt. Bitte nehmt Euch kurz die Zeit, an der Umfrage teilzunehmen und tragt somit dazu bei, dass unser Arbeitskreis ein Meinungsbild aus der Studierendenschaft erhält.

Hier geht’s zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/kulturticketmluhalle/

Und hier erhaltet Ihr fortlaufend Informationen zur Kulturticket-Initiative: https://kulturtickethalle.wordpress.com/

 

Wir bedanken uns für Euer Interesse und für Eure Mithilfe!

Nicht unser Held, nicht unsere Reformation – Lutherjahr kritisieren!

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Als Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben wir es immer als unsere Aufgabe angesehen, gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit vorzugehen. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel Veranstaltungen, Demonstrationen und Bündnisse, die sich dem Anliegen einer freien und solidarischen Gesellschaft widmen. Wir wissen uns darin sowohl mit dem Landeshochschulgesetz, welches in Paragraf 65 von der Studierendenschaft verlangt, die Bereitschaft ihrer Mitglieder “zur aktiven Toleranz” und “zum Eintreten für Grund- und Menschenrechte” zu fördern, als auch mit der Grundordnung der Universität selbst in Einklang, die in Paragraf 2 ausführt, dass “humane, soziale und ökologische Verantwortung” Ziel akademischen Wirkens sein sollte.

Dementsprechend erscheint es uns nur konsequent, dass wir nicht vor der eigenen universitären Haustür halt machen und uns ebenfalls mit dem Namenspatron unserer Einrichtung beschäftigen. Dies ist uns vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass wir im Jahr 2017, welches begeistert zum „Reformationsjahr“ erklärt wurde, mit einer ganzen Menge an Heldenverehrung, Geschichtsklitterung und Begeisterung für die Person Martin Luthers und sein Wirken konfrontiert sein werden. Denn auch wenn die Evangelische Kirche und die beteiligten Politiker*innen gerne und oft erklären, dass Luthers „problematische Aspekte“ ja gesehen würden und es sich eben nicht um ein Luther-, sondern Reformationsjahr handeln würde, ist die unkritische Verehrung des Reformators offensichtlich. 

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Auschreibung: Wahlleiter/in und Wahlausschuss

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Jährlich finden an der Martin-Luther-Universität Hochschulwahlen statt. Dort werden unter anderem die Fachschaftsräte und der Studierendenrat neu gewählt. Im Zuge der studentischen Selbstverwaltung werden die Wahlen von der Studierendenschaft in Kooperation mit dem Wahlamt der Uni eigenständig durchgeführt. Hierfür suchen wir eine/n Wahlleiter/in und fünf Mitglieder für den Wahlausschuss.

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