neubau gsz rückt näher

Ein geistes- und sozialwissenschaftliches Zentrum in Halle ist schon seit längerer Zeit im Gespräch und nach langen Debatten soll es nun ganz schnell gehen: Mit dem Ende der semesterfreien Zeit soll der letzte Umzugswagen des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaft das angestammte Gelände zwischen Emil-Abderhalden-Straße und Ludwig-Wucherer-Straße verlassen haben. So soll Platz geschaffen werden und das 36000m² große Areal, dass seit 1863 als Gelände für landwirtschaftliche Wissenschaft genutzt wird, einem neuen universitären Zweck zugeführt werden.   Bis zum Mai 2010 soll vollständige Baufreiheit bestehen, sodass die geplanten Baumaßnahmen bis Ende 2013 abgeschlossen sein können. Vorgesehen sind, neben der Renovierung der zahlreichen Altbauten, die zu einem großen Teil unter Demkmalschutz stehen, der Bau eines neuen Institutsgebäudes, sowie die Errichtung einer Bibliothek, die eine Nutzungsfläche von ca. 5500m² umfasst. Insgesamt sollen 40000m² nutzbare Fläche entstehen, 5000m² sind für rein wissenschaftliche Zwecke reserviert. Ziel ist es, die Geistes- und Sozialwissenschaften stärker an einem Ort zu konzentrieren, um so besser Synergieeffekte nutzen zu können, aber auch um eine stärkere Kommunikation und damit eine bessere interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fakultäten anzuregen. Außerdem sind auf dem Gelände Bauflächen angelegt, die Platz für eine spätere Erweiterung bieten. So wäre es durchaus denkbar, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein separates Forschungssinstitut errichtet wird, wie der Kanzler der MLU, Dr. Martin Hecht, andeutet.   Mit der Renovierung und Umwandlung des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaft versprechen sich Stadt und Land aber auch einen positiven Effekt für die weitere Entwicklung des Theaterviertels, zu dem das Gelände zählt, bis hinüber zum Paulusviertel. Das Gelände soll mit seinen Parkanlagen auch den Anwohnern offen stehen und so zu einer verstärkten Belebungen dieses Bereichs der Innenstadt beitragen.  

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