Bericht Referat für innere Hochschul- und Bildungspolitik

Zusammenfassung Senat, 13.11.2019:

Prof. Dr. Tietje informiert zu Beginn der Sitzung über die seit dem Sommer intensiv diskutierte Fortführung des StudiFit im Lührmann-Zentrum. Er gibt bekannt, dass das Rektorat hierzu entschieden hat. Der Fortführung des StudiFit wird durch die Universität organisiert und finanziert. Entsprechende Verhandlungen mit dem USV wurden abgebrochen. Die Rückkehr zum Normalbetrieb wird spätestens zum Sommersemester 2020 angestrebt. Zuvor sind die Details der Umsetzung wie bspw. Personalfragen zu klären.

 Als weiterer großer Punkt wurde die Aktualisierung der Lehrstuhl-/ Universitätswebseiten besprochen. Diesesind zu unübersichtlich, nicht einheitlich organisiert und veraltet. Die Webseiten sollen durch neue Software Generalüberholt werden.

Nach dem Großprojekt Webseiten sollen die Campusmanagementsysteme (Löwenportal, StudIP etc) in Angriff genommen werden.

Außerdem wurde ein Antrag zu einem Ergänzungsfach „Medienbildung für das Lehramt“ angenommen. EinWahlfach, welches die Medienkompetenz für angehende Lehrer*innen stärken soll.

 
 

Ich war am 20.11. bei der Podiumsdiskussion über Dozent*innenmangel im Lehramt. Eingeladen waren un-ter anderem Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, der Bildungsminister Marco Tullner, derRektor der MLU Prof. Dr. Tietje, Prof. Dr. Maas vom Zentrum für Lehrer*innenbildung. Es wurde über denMangel von Dozent*innen, sowie den Mangel an Seminaren und Räumlichkeiten für selbige gesprochen. Be-troffene Studierende äußerten sich gegen die Umlegung der Seminare in Vorlesungen, da dadurch die Lern-qualität stark leiden würden. Schwerpunkt der Diskussion war auch, dass das Land nur bis 2027 zusätzli-ches Geld für die Ausbildung von Lehrkräften zur Verfügung stellt. Was zu befristete Stellen führt. Willing-mann begründete dies damit, dass bis dahin genügend neue Lehrkräfte ausgebildet seien und es danach „ei-nen Überschuss“ an Lehrkräften geben könnte. Unter dem Gesichtspunkt, dass durch die prekären Bedin-gungen das Studium der meisten extrem in die Länge gezogen wird, da es für bspw. 160 Studierende die einGermanistikseminar belegen müssten, nur 30 Seminarplätze gibt.

Außerdem waren die studentischen Senator*innen, Lukas und ich bei einem Gespräch mit dem Prodekan für Studium und Lehre, wo die Akkreditierung von 2-Fach-Studiengängen besprochen wurde und die zukünftigeStrukturierung von Mehr-Fach-Studiengängen.

Zudem war ich auf der Vollversammlung von FFF am 27.11. um mir einen Überblick zu verschaffen. Es wurden Forderungen für das Rektorat beschlossen. Zugegebenermaßen war der Prozess, wie man Änderungsanträge einbringen könnte eher intransparent. Das alles lief schon lange vor der VV und es scheinen viele auch nicht mitbekommen zu haben.Die Diskussionen die im Hörsaal mit ca. 270 Teilnehmenden geführt wurde, konnten leider nicht stärker vertieft werden. Zwar konnte man sich kurz austauschen, ob man jetzt für oder gegen die Forderung/den gestellten Änderungsantrag war, neues konnte aber nur schwer bis nicht hinzugefügt werden, was bei diesem “Format” aber natürlich nicht anders möglich ist. Aber es war sicherlich eine gute Möglichkeit für die Organisator*innen Erfahrung zu sammeln.