Vernissage M&W am 14. Juli – „Absurdität einer Zweiteilung“

m&w

„Betritt man die Spielzeugabteilung eines beliebigen Kaufhauses wird klar: Jungs stehen auf Blau und Mädchen auf Rosa. Diese Farbpräferenzen scheinen naturgegeben und unumstößlich zu sein. Die unterschiedliche Gestaltung der Produkte je nach Geschlecht hört jedoch nach dem Kindesalter nicht auf- Deoflaschen für Frauen sind pastellfarbig und kurvig geformt, während die für Männer auf eine technisierte Optik und kalte, metallische Farben zurückgreifen. Für Mädels- und Männerabende gibt es sogar die fürs Geschlecht vorgesehenen Chips. Selbst in der Form identische Rasierer werden farblich codiert, damit frau bzw. man nicht das falsche Produkt kauft. Ist eine solche Unterscheidung wirklich sinnvoll?

Und vor allem: ist sie nötig?

In der Ausstellung M&W zeigen wir die Absurdität dieser Zweiteilung der Produkte und wollen eine kritische Auseinandersetzung damit anstoßen.

Die Vernissage findet am 14. Juli um 20 Uhr in der Leipziger Straße 38, 06108 Halle (Saale) statt. Es gibt leckere Häppchen und Getränke für Sie und für Ihn! Die gesamte Ausstellung läuft vom 15. bis 25. Juli, montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. Am Samstag, den 19. Juli haben wir ebenfalls von 12 bis 18 Uhr geöffnet!

Kommt uns besuchen im MW-Shop!

Für eine Podiumsdiskussion suchen wir außerdem Studierende, die sich zum Thema äußern wollen! Ihr findet Gendermainstreaming gut? Oder bedeutet das für euch das Ende einer breitgefächerten Gesellschaft? Oder sind solche Produkte nicht längst mehr Marketing-Gag als ernstzunehmendes Problem, da wir in einer Post-Gender-Gesellschaft leben? Die Podiumsdiskussion findet in der Woche nach der Jahresausstellung statt! Interessierte bitte mit Name und Studiengang bei han_le@gmx.de melden, wir lassen euch dann nähere Infos zukommen!“

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