Veränderung gemeinsam bewirken! – Erster Tag der nachhaltigen Ernährung startet am 20. Oktober

tdne_hp Gemeinsam mit dem Studentenwerk Halle und den Studierendenräten der Burg Giebichenstein Kunsthochschule, der Universität Merseburg und der Hochschule Anhalt veranstalten wir mit dem Start des neuen Semesters einen Tag der nachhaltigen Ernährung in allen Mensen des Studentenwerks Halle. Nachhaltigkeit wird dabei unter bestimmten Gesichtspunkten betrachtet: Gesundheit, Umwelt, Klimaschutz, globale Ernährungssicherheit und artgerechte Tierhaltung. Umgesetzt wird das ganze unter anderem durch den Bezug regionaler, ökologischer und fair gehandelter Produkte. Starten wird der Tag am 20. Oktober 2011 und dann jede dritte Woche (10. November und 1. Dezember 2011) donnerstags. Das Projekt ist ins Leben gerufen wurden, um dem immer größeren Interesse an nachhaltigen Produkten und Essen gerecht zu werden und dem Klimawandel entgegen zu wirken. So lassen sich alleine durch das Essensangebot an diesem Tag 80 Prozent Treibhausgasen einsparen. Der Tag wird unter dem Motto: „Veränderung gemeinsam bewirken!“ stattfinden. Zu den Mensen des Studentenwerks gehören Halle, Merseburg, Köthen, Bernburg und Dessau. Doch neben den vielen positiven Effekten bleibt eine Sache gleich; ihr könnt euch auch weiterhin auf leckere und gesunde Speisen freuen. Natürlich zu den gewohnt studentenfreundlichen Preisen. Alle wichtigen Informationen über den Tag und weiteres Hintergrundwissen erhaltet ihr hier: Tag der Nachhaltigen Ernährung und auf der Seite von Greenpeace Halle, die uns bei der Umsetzung des Projekts tatkräftig unterstützt haben.

5 Kommentare

  • Haustechnik sagt:

    Oh, die hochberühmte Universität Merseburg. Da kann man angewandte Sexualwissenschaft studieren, oder? Stand so jedenfalls in der NEON.

  • Technikhaus sagt:

    Die NEON? Wenn das mal nicht eine zitierwürdige Zeitschrift ist.

  • Saskia sagt:

    Es wäre schön, wenn diese Entwicklung keine gesonderte Aktion, sondern Normalität wäre. In vielen deutschen Universitätsstätten ist es üblich jeden Tag verschiedene vegetarisch-vegane Gerichte zur Auswahl anzubieten. In Köln gibt es bereits eine komplett vegetarische-vegane Mensa. Das verlangt in Halle sicher niemand, nur eine breitere Auswahl an vegetarisch-veganen Gerichten wäre sicher lobenswert und würde meines Wissens auch hier in Halle Anklang finden. Leider bleibt für Vegetarier und Veganer oft nur der tägliche Salat ohne Alles. Ein breiteres Angebot würde sicherlich dazu beitragen, dass mehr Studierende in die Mensen kommen. Nicht nur aus ethischen Gründen, sondern auch aus Gründen anderer Natur, Religion, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Lactoseintolleranz) ist es vielen meiner Kommilitonen nicht möglich, einfach mal so in die Mensa zu gehen und dort auch etwas Passendes zu finden. In einer aufgeschlossenen Stadt wie Halle finde ich das sehr schade.
    Ich hoffe die Aktion findet großen Zulauf und bereitet den Weg für tägliche vegetarisch-vegane Gerichte auf dem Menüplan der Unimensen.

  • Elke sagt:

    Das Studentenwerk Halle hat die Vorgabe, in jeder Mensa immer ein vegetarisches Gericht anzubieten. Trotz Nachfragen und Hinweisen in den Gesprächen mit den Mitarbeitern, die das Speisenangebot planen, wissen wir, dass es z.B. in der Neuwerk-Mensa oft vorkommt, dass es kein fleischfreies gericht gibt.
    Was vegan angeht, haben die Köche in der Kochschulung im August und September gelernt, wie man Produkte Sojabolognaise oder Tofusachen etc. zubereitet. Das Know-How sollte also eigentlich nicht mehr fehlen.
    Der Tag der Nachhaltigen Ernährung vertritt die Auffassung, dass alle Mitglieder dieser Gesellschaft etwas gegen den Klimawandel tun müssen und dass es nicht gut ist, wenn nur die Veganer zu weniger Treibhausgasen beitragen. Globale Umweltprobleme sind eine Herausforderung für ganze Gesellschaften und Wirtschaften, nicht nur für einzelne Bevölkerungsgruppen.

  • Saskia sagt:

    Das ist mal ein super Ansatz Elke und ich hoffe, dass es bald so sein wird, dass es zumindest 1x in der Woche so ein Angebot gibt. Von täglichen umweltschonenden Gerichten wage ich gar nicht zu träumen. Aber schonmal ein guter Anfang!

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