AK Zivilklausel

Die Bundesrepublik Deutschland ist einer der größten Waffenexporteurinnen weltweit. Da wundert es nicht, dass die deutschen Hochschulen sich an der Rüstungsforschung beteiligen und dabei einiges an Drittmitteln einwerben. Aber auch in anderen Bereichen, wie den Geistes- und Sozialwissenschaften, ist die Bundeswehr zunehmend gern gesehen. Besonders bei den Fragen über die Ausweitung von Kriegseinsätzen oder die neue deutsche Rolle in der Welt.

In den vergangenen Jahren gab es an zahlreichen Hochschulen eine Zivilklauselbewegung. Dabei handelt es sich um eine Selbstverpflichtung der Hochschulen, ihre Lehre und Forschung allein für zivile Zwecke zu nutzen und Rüstungsunternehmen und das Militär nicht zu beteiligen. Der Arbeitskreis Zivilklausel hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen solchen Prozess in Halle anzustoßen: Wir wollen über die Wirksamkeit und die Durchsetzung der Zivilklausel, die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft und den notwendigen Widerstand gegen die Militarisierung von Forschung und Lehre streiten. Diese Ergebnisse sollen in konkrete Aktionen umgesetzt werden.

Deshalb diskutieren wir einerseits in den universitären Gremien und bringen dort Anträge ein und versuchen andererseits das kritische Bewusstsein mit Veranstaltungsreihen zu schulen. Die nächste steht unter dem Motto „Gewalt, Flucht & Krieg“ und beleuchtet die gegenwärtige weltpolitische Situation und ihre Folge aus verschiedenen Perspektiven. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Wenn Ihr zu diesem Projekt etwas beitragen wollt, seid ihr herzlich zum mitreden und mitmachen eingeladen. Wir freuen uns immer über Interessierte und neue Mitstreiter*innen! Termine für die nächsten AK-Treffen sowie weitere Informationen gibt es unter: zivilklausel@stura.uni-halle.de.

 

Leitbild des Arbeitskreis Zivilklausel

Stellungnahmen des AK Ziviklausel