Vorstellung des AK Uni im Kontext:

Der AK “Uni im Kontext” besteht seit dem Frühjahr 2017 und ist damit im Vergleich ein junger Arbeitskreis. Gleichwohl ist unser Interessenbereich sehr umfassend und vielseitig: Wir möchten unsere studentische Perspektive bei Projekten, Diskussionen und Netzwerken einbringen, die den gesellschaftlichen Geltungsbereich unserer Universität hier in Halle hervorheben und stärken möchten. Kurz: Es geht um das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft.

Foto vom Sommer 2019: Liska Niederschuh, Tristan Müller, Paula Mörstedt, Fabian Link, Arne Arend, Eleonore Freier (v.l.n.r.)
Neu dabei und nicht im Bild: Paula Götze

An erster Stelle steht unser normatives Ziel, den wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Gesellschaft und Wissenschaft zu fördern und auszugestalten. Wir nehmen damit einen zentralen Punkt der Zielvereinbarungen zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf (siehe hier, A.1 Punkt 14 und 15) und setzen uns für die Einbeziehung studentischer Interessen ein.

Der Name unseres Arbeitskreises bildet also genau unsere Vorstellung von universitärem Leben ab: Ein kontextualisierender Wissenschaftsbetrieb, der das Elfenbeinturmdenken überwindet, der Interesse an Wissensressourcen der Zivilgesellschaft hat und der auch das Gebäude der MLU als Ort von akademischer und kreativer Interaktion bzw. Begegnung begreift.

Interesse geweckt? Melde dich doch bei uns unter kontext[ät]stura.uni-halle.de für Fragen oder das Datum unseres nächsten Treffens.
Liebe Grüße von Arne, Eli, Liska, Paula P. und Paula G.!

Was bedeutet „Transfer“ an einer Universität?

Es wurde bereits angedeutet: Uns interessiert, wie Mitglieder einer Hochschule, wie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Menschen, die einfach in der Nähe dieser Hochschule leben und arbeiten, miteinander in Kontakt kommen. Da gibt eine ganze Reihe privater Aktivitäten, die völlig von allein passieren, bspw. beim Einkaufen, in der Nachbarschaft, bei Hobbys, durch Freundschaften etc.

Für eine Hochschule ist es aber vor allem interessant, wenn sich Menschen treffen, um ihr Fachwissen zu teilen oder auf der Suche sind nach neuen Zugängen zu Erkenntnissen. Dabei wird anerkannt, dass das akademische Wissen eine eigene Struktur hat und sich von jenem Wissen unterscheidet, welches im Alltag oder im Beruf normalerweise gebraucht wird. Aber auch jene Menschen, die nicht an der Hochschule angestellt sind oder dort studieren, können Wissen vorweisen und dieses ist nicht automatisch dem akademischen Wissen untergeordnet. Es handelt sich einfach um verschiedene Wissensdomänen mit je einer eigenen Logik.

Beim Wissenstransfer wird nun angenommen, dass es produktiv ist, diese Wissensdomänen miteinander zu verbinden. Hierbei werden natürlich verschiedene Motive genannt, wie bspw. ein ökonomischer Vorteil, wenn neue Erfindungen entwickelt werden oder dass Wissenschaft in einer demokratischen Gesellschaft überlegen muss, wie Beteiligungsformate für Interessierte aussehen können. Wesentlich ist aber aus Sicht einer Hochschule, dass ein solcher Wissenstransfer den Erkenntnisprozess akademischen Wissens bereichert bzw. voran bringt. Unter dieser Prämisse hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. im Sommer 2021 eine Systematik vorgestellt, welche Facetten dieser Wissenstransfer einnehmen kann. An dieser Übersicht orientieren wir uns auch in unserer Arbeit:

Quelle: https://stifterverband.org/transferbarometer/werkstattbericht_01 (letzter Abruf: 16.09.2021)

Viele dieser „Transferfelder“ sind für Studierende nicht unmittelbar von Bedeutung und entsprechend macht es auch wenig Sinn, dass sich unser AK mit all diesen Formen und Formaten von Wissenstransfer näher beschäftigt. Die o.g. studentischen Interessen befinden sich aus unserer Sicht vor allem in den Punkten „Transferorientierte Lehre“ und „Wissenschaftsdialog“. Diese beiden zentralen Dimensionen unserer AK-Arbeit werden ergänzt von konzeptionellen Überlegungen zur Struktur und den Möglichkeiten von Wissenstransfer sowie den obligatorischen Vernetzungsaktivitäten mit Akteuren im Feld. Im nächsten Abschnitt stellen wir euch unsere vier Tätigkeitsfelder näher vor.

Unsere Arbeitsbereiche:

Berichte über den AK:

Einen Überblick über unsere ersten Monate findet ihr im hastuzeit-Artikel von Paula Götze in der Ausgabe 74
> Im Gespräch mit uns und anderen AKs: Radio Corax auf dem Campusfest 2018
> Die MZ berichtet: Ein Jahr Wissenschaftspodcast „UnderDocs“
> Der UnderDocs-Podcast im Interview mit der Studienbotschafterin Wiebke Günther: Zur Artikelserie (3 Teile)
> Der UnderDocs-Podcast im Interview bei wissenschaftskommunikation.de
> Vorstellung des AK Uni im Kontext in der Jubiläumsbroschüre zum zehnjährigen Bestehen des Hochschulnetzwerks ‚Bildung durch Verantwortung‘
> Der UnderDocs-Podcast im Interview bei Campus Halensis
> Pressemitteilung zur 30. Folge des UnderDocs-Podcasts auf halle.de/wissenschaft

Was sonst noch in Halle passiert:

> Service Learning: Das ASQ-Modul „students meet society“ im Portrait des BAMF sowie Service-Learning-Aktivitäten an der MLU
> Eure Ansprechpartner bei Hausarbeiten und Abschlussarbeiten in diesen Themenfeldern: Das Kompetenzzentrum Soziale Innovation LSA

Letzte Aktualisierung der Seite: 25.11.2021