Bericht: Wie sieht die Zukunft der MLU aus? Der Versuch einer Selbstfindung.

Das Jahr 2013 ist ein Jahr von Entscheidungen. Die Ereignisse in diesem Jahr sollen die MLU in vielen Bereichen für die nächsten 10 bis 15 Jahre prägen. In diesem Bericht möchte ich einen kurzen Abriss über die Fragestellungen und Ereignisse für 2013 geben.

Die Frage nach der Leistungsstruktur

Unser noch amtierender Kanzler Dr. Hecht verlässt die MLU Ende März diesen Jahres um in Hamburg eine neue Aufgabe anzutreten. Die Frage der Nachfolge wird nun jedoch erstmal hinten angestellt um eine Grundsatzdiskussion zu führen. Die folgenden Fragen gingen an die Senatsmitglieder um als Meinungsbild in die eigens gebildete Arbeitsgruppe des Senats einzufließen: Was sind Stärken und Schwächen der jetzigen Leitungsstruktur? Wie soll eine bessere Leitungsstruktur aussehen? Welche Verbesserung wird von der alternativen Leitungsstruktur erwartet? Meiner Meinung nach wurde diese Frage bereits ausführlich vor 10 Jahren geführt und bindet jetzt unnütz an Kapazitäten, es gibt wichtigeres zu diskutieren. Nach einem Zwischenbericht auf der Senatssitzung am 13.03.2013 wurde als Zwischenfazit bekannt gegeben, dass man derzeit dahin tendiere, ohne einen Kanzler/ eine Kanzlerin weitermachen könne. Die Vertretungsregelung sagt, dass als Haushaltsbevollmächtigte Prorektorin Dräger, verantwortlich für Struktur und Finanzen, vertretungsweise agiert. In einer zusätzlichen Sitzung soll nun ein geeigneter Vorschlag zu einem Beschluß für den Senat am 10.04 vorgestellt werden.

Die Frage nach der Hochschulstruktur

Oder auch: Was kann sich die Uni leisten? Oder auch: Was kann sich das Land leisten? Hier kann man nur sagen, dass es derzeit nicht viel neues gibt. Es wird diskutiert. In geheimen Kommissionen, im Landtag, im Stura, in den FSRs, in Hörsälen und im Stadtrat. Wir haben im Stura sehr intensiv mit Frau Wolff, der Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert. Leider haben wir nicht viel Neues erfahren. Frau Wolff hat uns Ihren Kurs für 2013 erörtert, unter anderen möchte Sie gern die nächste Zielvereinbarung, die dieses Jahr verhandelt werden soll, auf 5 Jahre festlegen. Aus dem Finanzministerium hört man leider gegenteiliges, Bullerjahn wird sich vermutlich nicht auf 5 Jahre festlegen lassen. Deshalb wird die aktuelle Zielvereinbarung um ein Jahr fortgeschrieben. Das Thema wurde Ende Februar nochmal in einer zweiten Beratung im Landtag diskutiert. Unter folgendem Link können Videoaufzeichnungen der RednerInnen abgerufen werden: 2. Beratung Landtag Im Rektorat geht die Diskussion leider nur schleppend voran. In der Koordinierungskommission, die Material für die Fakultäten aufarbeiten soll, wird streng geheim diskutiert. Ich kann soviel sagen dass derzeit kein Fortschritt erkennbar ist. Statt dessen soll das Rektorat jetzt einen Vorschlag bis zum 03.04 ausarbeiten, der dann einfach diskutiert wird. Am 10.04 muss im Senat dann etwas präsentiert und anschließend in die Fakultäten gegeben werden, da die Fakultätsräte im April eine Sondersitzung abhalten sollen.

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