Referat für Hochschulsport und Gesundheit – 03. Dezember 2018

Referat für Hochschulsport und Gesundheit

Bericht vom 16. November 2018 bis 30. November 2018

von: Mimi Pergande

 

Liebe StuRa-Mitglieder,

zunächst einmal möchte ich mich an dieser Stelle dafür entschuldigen, dass ich auch bei der Sitzung am 03.12.2018 nicht anwesend sein kann. Das Erasmus-Praktikum ist nun erfolgreich absolviert, aber da wir erst Montagabend nach Leipzig zurückkehren, sehen wir uns dann am 12. Dezember 2018 wieder.

Ich freue mich sehr, dass die Abwesenheit von eurer Seite so gut angenommen wurde. Trotzdem möchte ich euch gerne auf der kommenden Sitzung einen kleinen Input zu meinem Referat geben und zusammen mit euch einige Herausforderungen besprechen.

 

adh:

Im Anschluss zu meinem Bericht gibt es meine Rede von der Vollversammlung des adh zur Kenntnisnahme. Sollte es zum Inhalt weitere Nachfragen gebe, stehe ich euch gerne bei der nächsten Sitzung für weitere Ergänzungen zur Verfügung. Außerdem werde ich auf der kommenden Sitzung auch über parlamentarische Entscheidungen des Verbandes berichten.

 

Weiteres:

  • E-Mails, Telefonate, allgemein administrative Tätigkeiten

Vorbereitung von Anträgen:

  • Dieses Mal lege ich euch keinen Antrag vor ;)

Was liegt auf meinem Schreibtisch:

  • Kodex zum Verhalten von Studierenden/Übungsleiter*innen im Hochschulsport
  • Wiederholung der Vortragreihe aus dem Frühjahr 2018
  • Anleitung für Studierende – Möglichkeiten der Förderung durch den Sporttopf
  • Wochenend-Workshops zur Entspannung/Körperkontrolle/Gesundheitsförderung

…und weitere Anträge

 

Liebe Grüße

Mimi

 

 

 

Liebe Mitglieder,

Liebe Freund*innen,

Liebe Gäste,

 

Das Studierendenseminar hat bereits am Freitagnachmittag begonnen, sodass wir zunächst in den Räumlichkeiten der Universität Potsdam zusammengekommen sind, um uns gegenseitig besser kennen zu lernen. Mit Hilfe der „Murmel-Methode“ wurde sich zunächst in Kleinstgruppen ausgetauscht, um die steigende Anzahl an teilnehmenden Studierenden unter einen Hut zu bekommen.

 

Nach diesem ersten Teil bekamen auch Personen aus dem Verband das Wort erteilt, um grundlegende Informationen zu übermitteln. Während unser Bildungsreferent Benjamin Schenk noch einmal unser Wissen über die Verbandsstrukturen auffrischte, eröffnete uns Dirk Kilian aus dem Vorstand die Möglichkeit kommendes Jahr an einer Bildungsfahrt des DOSB in Griechenland teilzunehmen.

 

Später werden wir zur Sporthalle des Campus begleitet, um unter Anleitung von Annika einen Jump-Kurs auf dem Ballicon zu erleben, der uns ganz schön ins Schwitzen bringt, sodass wir das gemeinsame Abendessen im Kongresshotel am Lagerfeuer kaum erwarten können, was unseren ersten Abend gemütlich ausklingen lässt.

Am Samstag kommen wir in diesem wunderschönen Gebäude zusammen, um uns unter dem Deckmantel der studentischen Partizipation mit dem Ehrenamt auseinander zu setzen. Wir wissen nun, dass zwar statistisch betrachtet die Freiwilligenzahlen gestiegen sind, aber dass die Menschen, die wir einbinden wollen, je nach Lebensphase nach einer neuen Herausforderung suchen und das Ausbaupotenzial sich auf eine Gruppe von ca. eins bis zwei Prozent konzentriert, wobei der Sportbereich die größte Aufmerksamkeit genießt.

 

Doch was sind eigentlich die Motive für unser Engagement? Spaß haben, sich mit anderen Menschen zu vernetzen und die Gesellschaft aktiv mit zu gestalten, sind da nur einzelne Ansprüche.

 

Bleibt die Frage, ob wir dabei aktiv ein Thema ausklammern? …das liebe Geld, die Strukturen.

Wie auch Sie, liebes Publikum, gemerkt haben, ist die Anzahl an interessierten Studierenden auch in diesem Kalenderjahr wieder spürbar gestiegen. Auf den ersten Blick kommen natürlich tolle neue Persönlichkeiten hinzu, andere Unistädte, die man höchstens noch aus den Bundesligatabellen kennt. Aber es kommen auch neue Probleme und Herausforderungen hinzu.

Wenn im diesjährigen Bericht des adh von „Solidaritätsprinzip“ gesprochen wird, offerieren wir als Studierende diese Aufgabe so konkret wie nur möglich. Da stehen Personen nebeneinander, die auf den ersten Blick die gleichen Arbeiten verrichten und trotzdem wird an dem einen Standort 650 Euro, auch als eine Form der Anerkennung, bezahlt, während andere Studierende sich freuen, wenn sie einmal im Jahr zu einem gemeinsamen Grillfest eingeladen werden beziehungsweise in den Genuss kommen zu dieser VV zu reisen.

 

Vor diesen Entwicklungen dürfen wir die Augen nicht verschließen, wenn wir von einer gemeinsamen Verbandarbeit sprechen wollen. Wir können noch so lange darüber diskutieren, wie toll es doch wäre unser Bildungsprogramm auszubauen und weiter die Anzahl an Sportarten zu erhöhen, wenn wir es in Zukunft nicht schaffen werden die studentischen Stellen zu besetzen.

 

…und seien Sie sich sicher, dass wir die Argumentation kennen, dass ein Ehrenamt mit einer freiwilligen und nicht mit monetären Ansprüchen verbunden werden sollte. Aber Bologna, Bafög-Anpassung, die Regelstudienzeit usw. fragen nicht, ob wir am Ende des Monats unsere Miete bezahlen konnten.

Aber glücklicherweise sind wir auch kreative sowie fortschrittliche Studierende, die positiv in die Zukunft blicken wollen. Wir, die studentischen Vertreter*innen, fordern den adh auf im kommenden Jahr über die Schaffung eines Preises für das „Ehrenamt“ des Jahres nachzudenken, da wir eben nicht nur unsere Sportler in den Fokus rücken wollen, sondern auch die Personen, die das ganze System erst ermöglichen. Außerdem wünschen wir uns, dass im kommenden Jahr zur VV einen Antrag geben wird, der sich mit der Schaffung eines Solidaritätstopf auseinandersetzt. Denn im Gegensatz zum vorliegenden Jahresbericht, glauben wir nicht, dass Studierende ohne Amt fehlen, weil sie kein Interesse an der Thematik haben, sondern weil es sich einzelne Strukturen nicht leisten können viele Personen oder überhaupt jemanden zu Veranstaltungen zu entsenden.

Zu guter Letzt möchten wir darauf hinweisen, dass auch die Einbindung von studentischen Kräften auf internationaler Ebene, eine nachhaltige Ausgestaltung von Projekten und viele weitere Themen von uns in Gruppenphasen diskutiert wurden, was wiederum beweist, dass wir voller Visionen stecken. Daher auch an dieser Stelle nochmal die Bitte an alle Hauptamtlichen landet bitte eure studentischen Vertreter*innen auch zu den Landeskonferenzen ein, damit wir weiterhin ein toller Verband bleiben.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

 

Gez. Michèle Pergande(Universität Halle)

Dirk Dödtmann (Universität Göttingen)

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