Deviante Utopisten: Walter Benjamin und Gershom Scholem

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Freitag, 29.01. 2016, Melanchthonianum, HS A, EG, Universitätsplatz Halle

Die Freundschaft zwischen dem Philosophen Walter Benjamin (1892-1940), der sich auf der Flucht vor den Nationalsozialisten im spanischen Portbou das Leben nahm, und Gershom Scholem (1897-1982), der 1923 nach Jerusalem auswanderte und an der Hebräischen Universität den ersten Lehrstuhl für jüdische Mystik innehatte, dauerte 25 Jahre. Ihr mündlicher und brieflicher Austausch wirkte sich auch auf ihre unterschiedlichen und eigenwilligen Auffassungen von Marxismus und Zionismus aus. In einer zweigeteilten Moderation soll Benjamins biographischer Verbundenheit mit Scholem, ihren Entwürfen zu Sprache und jüdischer Tradition sowie der Bedeutung der messianischen Idee für ihr Denken nachgegangen werden.

Referenten:
Prof. Frederek Musall (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg),
apl. Prof. Gerold Necker (Seminar für Judaistik/Jüdische Studien, MLU)

Dies ist eine Veranstaltung des ALV im Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle

(Text: AK ALV)

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