Bericht Oktober 2014

Als neue Referentin für Internationales kümmere ich mich seit Ende Mai 2014 um die Interessenvertretung und Beratung internationaler Studierender der MLU. Ich studiere Interkulturelle Europa- und Amerikastudien/Langues étrangères appliquées im 5. Semester und kann die Beratungen daher auf Englisch und Französisch anbieten. Da ich bis Ende August in Frankreich studiert habe fand die Beratung zunächst per Mail und Skype statt. Seit Oktober biete ich auch eine wöchentliche Sprechstunde sowie individuelle Termine an. Im Oktober habe ich Vertreter der verschiedenen Institutionen, mit denen ich bisher per Mail in Kontakt stand, auch persönlich getroffen. Die Sprechstunde selbst wurde bisher noch nicht genutzt, daher überlege ich den Termin zu verschieben. Neben Mails und individuellen Terminen kam es einige Male zu spontanen Begegnungen mit internationalen Studierenden auf der Suche nach Hilfe, zum Beispiel bei der Ersti-Woche. Die Anfragen waren sehr unterschiedlich, sowohl inhaltlich als auch vom Umfang her. Fragen zum neuen MDV-Ticket, Anmeldungen zu Kursen und Hilfe beim Finden der entsprechenden Räume waren ebenso Teil wie ausführliche Beratung bei persönlichen Rechtsproblemen. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist daher das Informationsmanagement, um an die fachlich kompetenten Beratungsangebote weiterleiten zu können. Zusätzlich zu den direkten Anfragen an das Referat habe ich bei den normalen Beratungen geholfen und übersetzt. Einen Studierenden habe ich auch zu zwei Terminen beim Amtsgericht begleitet und beim Ausfüllen von Anträgen sowie der Suche nach einem Anwalt geholfen. Generell habe ich den Eindruck, dass die Beratung nicht allzu bekannt ist. So wusste ERASMUS-Live bisher nicht vom Referat und hat daher keine Studierende weitergeleitet. Dies möchte ich gerne ändern. Um den Stura internationalen Studierenden zugänglicher zu machen bin ich dabei, die Homepage zu übersetzen. Die ersten Teile sind fertig und werden nun um die neu gewählten Amtsinhaber ergänzt. Für die Onlinestellung sind allerdings noch technische Fragen zu klären. Auf der offiziellen Welcome-Party von ERASMUS-Live, dem Studierendenkolleg  und dem International Office habe ich den internationalen Studierenden den Studierendenrat und das Referat vorgestellt. Das Kulturprogramm der Studierenden des Studienkollegs war sehr beeindruckend, es wäre schön wenn hierfür eine größere Bühne gefunden werden kann. Generell ist es schade, dass es kaum Kontakt zwischen den Studierenden des Studienkollegs und der Fakultäten gibt. Zusammen mit dem Studienkolleg ist für den November ein Seminar „Einführung in die Hochschulpolitik“ für internationale Studierende geplant, um diesen den Stura, die Organisation der Universität und die aktuellen hochschulpolitischen Ereignisse verständlicher zu machen und näher zu bringen. Gerade da das Studienkolleg in der Kürzungsdebatte immer wieder als möglicher wegfallender Teil der MLU genannt wurde ist dies ein wichtiges Anliegen. Zudem möchte ich ein Treffen mit den verschiedenen studentischen Sprechern des Studienkollegs machen, das dann hoffentlich regelmäßig stattfindet. In den nächsten Tagen steht ein Treffen mit dem International Office an. Dabei geht es um die Planung der kommenden Semester sowie eine mögliche Zusammenarbeit mit einer Plattform, die die Wohnungsvermittlung zwischen Ingoern und Outgoern vereinfachen soll. Daneben findet am 17. November die Sitzung des Forums für internationale Studierende statt, auf der die generelle Situation internationaler Studierender besprochen wird. Lena Schütt

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