Zur Unterstützung unserer inhaltlichen Arbeit suchen wir ab Oktober 2026 eine*n neue*n Referent*in für innere Hochschul- und Bildungspolitik.

Als Referent*in für innere Hochschulpolitik arbeitest du innerhalb unserer Universität an einem breiten Spektrum von politischen Themen mit. Konkret heißt das, dass du in engem Kontakt zur Hochschulverwaltung und hochschulpolitischen Gruppierungen sowie den studentischen Interessenvertreter*innen stehen wirst.
Auf allen institutionellen Ebenen kann es zu Problemen und Konflikten kommen, an deren Lösung du dich beteiligst. Deswegen solltest du über den institutionellen Aufbau der Fakultäten, Institute, des akademischen Senates aufgeklärt sein, aber auch für die Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk und ähnlichen Akteuren bereit sein. Im Senat nimmst du als Referent*in in der Regel neben den gewählten Senator*innen die Rolle als berichtendes Mitglied des Studierendenrates ein. Wann immer an der MLU also eine wichtige hochschulpolitische Entscheidung getroffen wird, bist du als Referent*in für Inneres in der ersten Reihe dabei.
Abgesehen davon bist du mit erste*r Ansprechpartner*in, wenn es um Themen wie Anwesenheitspflichten, Prüfungsunfähigkeit oder studentische Rechte in den Studien- und Prüfungsordnungen geht.
Als weiteres Thema ist in den letzten Jahren der Abbau von Machtmissbrauch dazugekommen, mit dem du dich beschäftigen wirst. Dafür bist du Mitglied in der StuRa-Kommission und der Uni-Arbeitsgruppe gegen Machtmissbrauch.

Um Referent*in für innere Hochschul- und Bildungspolitik zu werden musst du Mitglied der verfassten Studierendenschaft der MLU sein und solltest unbedingt ein Interesse daran mitbringen, dich mit hochschulpolitischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus solltest du studentische Interessen gegenüber „Autoritätspersonen“ (Uni-Verwaltung, Statusgruppe der Professor*innen) selbstbewusst vertreten können und gerne Arbeit in die Vorbereitung von Gremiensitzungen stecken, auch wenn die Themen teilweise sehr kleinteilig sind („Vierte Änderung der Ordnung XY“). Außerdem solltest du in der Lage sein, selbstständig Texte und Stellungnahmen zu verfassen und dich fundiert in Themengebiete einzuarbeiten.

Zur kompletten Ausfüllung des Amtes sind die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen des Studierendenrates (montags ab 18:30 Uhr) sowie enge Zusammenarbeit mit dem Sprecher*innenkollegium und den anderen Referaten wichtig, insbesondere dem Referat für äußere Hochschul- und Bildungspolitik. Außerdem nimmst du für den StuRa an Senatssitzungen teil, diese sind einmal im Monat mittwochs und können dann auch mal den ganzen Tag in Anspruch nehmen.
Du kannst deine Aufgaben im Home Office erledigen, aber du hast auch einen Arbeitsplatz bei uns im StuRa-Haus. Hier kannst du auf kurzem Wege mit den Sprecher*innen und anderen Referent*innen zusammenarbeiten, außerdem gibts immer frischen Kaffee.
Neben den benannten Aspekten sollte der*die Referent*in eigene Ideen zur freien und vielfältigen Gestaltung des Amtes mit- und einbringen. Es wird ein zeitlicher Aufwand von etwa zehn Wochenstunden veranschlagt, dafür wird die Arbeit mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 337,50 Euro pro Monat entschädigt.

Falls du Lust und Interesse hast, in die Hochschul- und Bildungspolitik an der MLU einzutauchen, dann melde dich gerne bei uns. Schicke deine Bewerbung bis zum 01.10.2026 an sitzungsleitung@stura.uni-halle.de. Ein kurzes Motivationsschreiben, eventuelle Vorerfahrungen (beispielsweise im Ehrenamt, Vereinstätigkeiten bzw. Organisation im Allgemeinen) und natürlich deine Kontaktdaten sollten dabei sein. Eine Überschneidung mit bestimmten Studiengängen ist nicht erforderlich.

Wenn alles passt, dann wirst du voraussichtlich zur Sitzung am 05.10.2026 eingeladen werden, um dich dem Studierendenrat persönlich vorzustellen.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!