1. Bericht 2013 aus dem Bereich Äußeres

Noch im vergangenen Jahr habe ich zusammen mit Teilen des SprecherInnenkollegiums an einem Treffen mit dem Rektorat teilgenommen, bei dem wir unter anderem auch das neue ReferentInnen-Modell vorgestellt haben, welches auf reges Interesse seitens des Rektorats gestoßen ist. In der letzten Zeit standen außerdem verschiedene wichtige Termine an. So hatte das Aktionsbündnis, welches Teil des StuRas ist, zu den beiden im Dezember statt gefundenen Senatssitzungen einige hunderte Studierenden mobilisieren können. Im Januar habe ich an einer Sitzung des StuRa der Uni Magdeburg teilgenommen, zu der die Hochschul- und Wirtschaftsministerin Frau Wolff eingeladen war, um über aktuelle Probleme und Entwicklungen in der sachsen-anhaltischen Hochschullandschaft zu sprechen. Auch im Januar fanden, wie vielleicht bekannt ist, in Niedersachsen Landtagswahlen statt. Für Studierende besonders interessant war das Thema der Studiengebühren, die es in Niedersachsen als eines der letzten zwei Bundesländer noch gibt. Die LAK (Landes-ASten-Konferenz Niedersachsen) hat am Freitag vor der Wahl zu einer  Demonstration gegen Studiengebühren aufgerufen, an der ich, zusammen mit etwa 1200 weiteren Studierenden teilnahm. Frau Wolff hat dann im Februar auch unseren StuRa zu einer Gesprächsrunde besucht. Die Themen waren in der etwa dreistündigen Diskussion breit gefächert: von der aktuellen Finanzsituation an unserer Uni, über die Begutachtung des Wissenschaftsrat, Graduiertenförderung, Wohnheimplätze und die Frage der Demokratisierung der Hochschul-Gremien haben wir die Zeit genutzt, um über vieles mit der Ministerin ins Gespräch zu kommen. Einige aktuelle Entwicklungen im Bereich Hochschulpolitik auf Bundesebene möchte ich euch ebenfalls nicht vorenthalten: Zum einen haben der freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs) und Transparency International ein Portal zur Offenlegung und Diskussion fragwürdiger Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft eingerichtet. Das Portal soll dazu dienen, in der Öffentlichkeit aber auch an den Hochschulen die Debatte zur Einflussnahme der Wirtschaft auf die Hochschulen zu unterstützen und zahllosen Problemfällen eine Plattform zu bieten. Hier die Kampagnen-Seite: https://www.hochschulwatch.de/wiki/Hauptseite Des Weiteren gibt es eine Kampagne verschiedener Studierendenvertretungen, die zur Bundestagswahl eine Kampagne zum Thema „Bildungsfinanzierung“ auf den Weg bringen wollen. Eine Abstimmung über die mögliche Unterstützung Teilnahme des StuRa MLU bereite ich gerade vor. Weiteres gibt es auch hier zu lesen: http://www.kampa2013.de/ Aktuelles Projekt ist weiterhin die Neugründung der KSSA. Diese hat sich im Dezember aufgelöst, am 24.02. fand ein Treffen zu Neugründung statt, an welchem ich teilnahm. Es gibt einen Satzungsentwurf und nun sollen weitere Hochschulen im Land für das Projekt und den Beitritt gewonnen werden. Außerdem habe ich in den letzten Wochen meine Vernetzung weiter ausgebaut. Ich habe Kontakt mit den hochschulpolitischen SprecherInnen der Landtagsfraktionen aufgenommen und mit verschiedenen StuRä in Sachsen zur Situation nach Verabschiedung des neuen Landeshochschulgesetz  gesprochen.

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