Proteste gehen weiter – Landespolitiker melden sich zu Wort

Auch kurz vor der Weihnachtspause kehrt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg keine Ruhe ein. Anlässlich der Sondersenatssitzung trafen sich am Mittwoch wieder Mitarbeiter und Studierende, um gegen die geplanten Kürzungen zu demonstrieren. Konkrete Stellen, die gestrichen werden sollen, wurden auch dieses Mal nicht benannt, dafür wurde über einen Zeitplan und die Einsetzung von Arbeitsgruppen diskutiert.

Nach Angaben des HalleSpektrums beschäftigt die Situation an den Hochschulen inzwischen auch die große Politik. Während Ullrich Thomas, Sprecher für Wissenschaft und Wirtschaft der CDU-Landtagsfraktion, den Senat dazu auffordere, eine Strukturdebatte ohne Tabus zu führen, plädiere Katja Pähle, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion dafür, dass der Senat keine zukünftigen Strukturentscheidungen vorwegnehmen solle. Das Wissenschaftsministerium sei in der Pflicht, endlich eigene Vorstellungen zur Entwicklung der Hochschullandschaft vorzulegen. Auch Hendrik Lange von der Partei Die Linke warnte davor, diesem Diskussionsprozess vorzugreifen.

Der Aritkel des HalleSpektrums mit den ausführlichen Politikerbeiträgen ist unter dem Titel „Erneute Proteste gegen Kürzungen an Uni Halle“ auf der entsprechenden Seite zu finden.

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