Aktionsbündnis erwartet Signal aus der Politik

Am Freitag wird auf Antrag der Fraktion DIE LINKE im Landtag über die Lage an der Martin-Luther-Universität debattiert.

Das „Aktionsbündnis MLU Perspektiven gestalten“ erwartet von der Landesregierung und den Landtagsabgeordneten ein klares Bekenntnis zu einer aufgabengerechten Ausfinanzierung der Martin-Luther-Universität.

Das Rektorat plant Kürzungen, damit die Universität für die nächsten Zielvereinbarungen mit dem Land gut aufgestellt sei. „Weshalb das Rektorat meint, Personal jetzt abbauen zu müssen, welches im laufenden Betrieb zwingend gebraucht wird, um die zu leistenden Aufgaben zu bewältigen, erschließt sich uns nicht.

Wir fordern Ministerin Wolff auf, ihrer politischen Verantwortung gerecht zu werden und der unbegründeten Kürzungsdebatte an der Martin-Luther-Universität ein Ende zu bereiten“, so Clemens Wagner, Sprecher des Aktionsbündnisses und Vorsitzender Sprecher des Studierendenrates.

 

„Die Politik erwartet von den Hochschulen im Land, dass sie viele, gut qualifizierte Fachkräfte ausbilden, möglichst viele Studierende aus dem Ausland für ein Studium in Sachsen-Anhalt gewinnen und umfangreiche Drittmittel für bundesweit- und international bedeutende Forschungsvorhaben einwerben. Um dies zu gewährleisten, muss die Martin-Luther-Universität ein den hohen Studierendenzahlen angemessenes Budget vom Land erhalten und eher mehr denn weniger Professuren sowie wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter_innen anstellen“, so Dr. Renate Federle, Sprecherin des Aktionsbündnisses und Personalratsvorsitzende der Martin-Luther-Universität

„Dies gilt selbstverständlich für alle Hochschulen im Land, denn wir lehnen es ab, dass die Hochschulen in einen Wettbewerb um das sowieso viel zu kleine Budget des Finanzministeriums für die Hochschulbildung geschickt werden. Wenn das Land erstklassige Hochschulen betreiben will, muss es den Hochschulen die entsprechenden finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen“, so Daniel Möbus, Sprecher des Aktionsbündnisses und Vorsitzender Sprecher des Studierendenrates.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.