Studierendenrat

Der Studierendenrat ist eines der wichtigsten Gremien, dass der verfassten Studierendenschaft zur Verfügung steht,um legitime Interessen gegenüber der Universität, aber auch im Weiteren gegenüber der Gesellschaft ganz allgemein zu vertreten. So macht der Studierendenrat auf Missstände an der Universität aufmerksam, mischt sich konstruktiv in deren Beseitigung ein und macht die Öffentlichkeit auf Mängel im Bildungssystem aufmerksam.

Einmal im Jahr werden die 35 Mitglieder des Studierendenrates von der verfassten Studierendenschaft gewählt, zu der all jene Studenten gehören, die einen finanziellen Beitrag für die Studierendenschaft leisten.  Er setzt sich paritätisch aus den einzelnen Fachbereiche und Fakultäten zusammen und soll so die Interessen der Studierendenschaft gegenüber der Universität vertreten.

Darüber hinaus versucht der Studierendenrat auch aktiv an der Verbesserung des universitären Lebens mitzuwirken. Und das nicht nur durch das Veranstalten von Partys, wie der großen „Ersti-Party“ zu Beginn des Wintersemesters. In einzelnen Arbeitskreisen werden Angebote und Projekte entwickelt, die dauerhaft studentisches Leben bereichern sollen. So bietet der Arbeitskreis „Studieren mit Kind“ praktische Hilfe bei der Bewältigung des Alltags mit einem Kind, während der Arbeitskreis „Alternatives Vorlesungsverzeichnis“ (alv) in eigenen Vorlesungen Wissenswertes vermitteln möchte, das im alltäglichen Lehrbetrieb der Uni untergeht. Übrigens kann jeder Studierende, der Mitglied der Studierendenschaft ist, einen Arbeitskreis gründen und Ideen über längere Zeit umsetzen.

Doch braucht es keinen Arbeitskreis für die Umsetzung eigener Ideen. Jährlich fördert der Studierendenrat studentische Projekte in einem Umfang von mehr als 50000 Euro.

Die rechtlichen Grundlagen des Studierendenrats sind im Hochschulgesetz festgehalten. In der Satzung ist das Aufgabenfeld des Studierendenrats festgeschrieben; die Beitragsordnung zeigt, woher das Gremium seine Mittel bezieht, während im aktuellen Haushaltsplan nachlesbar ist, wie diese verwendet werden.

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