Bericht vom 03.-14. November 2014

In den letzten zwei Wochen gab es keine neuen Anfragen von internationalen Studenten. Daher überlege ich, wie die Bekanntheit des Referates verbessert werden kann. Als eine kurzfristige Aktion möchte ich über das International Office eine Mail an alle derzeitigen internationalen Studenten schicken, in der das Referat vorgestellt wird. Am 10.11. habe ich am Referententreffen teilgenommen, auf dem wir unsere zukünftige Arbeit koordiniert haben. Bezüglich der neuen Berichte an den Stura und der Öffnung der Referate, welche auf geteiltes Echo stießen, wollen wir unsere Erfahrungen frühzeitig dem Forum Zukunft und dem Stura mitteilen und so eine für alle Referenten praktikable Lösung finden. Mit dem Studienkolleg ist ein Workshop für Hochschulpolitik geplant. Dafür haben sich die Referenten für innere und äußere Hochschulpolitik, Soziales und Internationales mit zwei Verantwortlichen vom Studienkolleg getroffen. Der Workshop soll nun im Januar stattfinden und einen Bogen von den Partizipationsmöglichkeiten der Studierenden über die Hochschulorganisation bis hin zur Einbindung in Landes- und Bundespolitik schlagen. Uns wurde berichtet, dass einige Studierende sehr ermuntert werden mussten, an den Demonstrationen im letzten Jahr Teil zu nehmen, da sie auf Grund ihrer Erfahrungen in den Heimatländern Repressalien befürchteten. Daher möchte ich gerne generell über die Grundrechte in Deutschland insbesondere der freien Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit informieren. Parallel dazu plane ich ein Frühstück im Dezember, auf dem der persönliche Kontakt mit den Studierenden des Studienkollegs hergestellt/verstärkt und auch der Workshop beworben werden soll. Das Frühstück soll während der Pause stattfinden und einen adventlichen Rahmen bekommen, in dem verschiedene Traditionen dieser Jahreszeit zum Ausdruck kommen. Da viele internationale Studierende nicht mit deutschen Studierenden zusammenleben bleiben ihnen so manche Erfahrungen der Vorweihnachtszeit oft verwehrt. In der nächsten Woche stehen das Forum für Internationales Studieren sowie ein Treffen mit den Kurssprechern des Studienkollegs an. Zudem möchte ich mit Christian und Sebastian an dem Projekt neue Homepage arbeiten, damit die internationalen Studierenden möglichst bald eine mehrsprachige Stura-Seite nutzen können.

Bericht Oktober 2014

Als neue Referentin für Internationales kümmere ich mich seit Ende Mai 2014 um die Interessenvertretung und Beratung internationaler Studierender der MLU. Ich studiere Interkulturelle Europa- und Amerikastudien/Langues étrangères appliquées im 5. Semester und kann die Beratungen daher auf Englisch und Französisch anbieten. Da ich bis Ende August in Frankreich studiert habe fand die Beratung zunächst per Mail und Skype statt. Seit Oktober biete ich auch eine wöchentliche Sprechstunde sowie individuelle Termine an. Im Oktober habe ich Vertreter der verschiedenen Institutionen, mit denen ich bisher per Mail in Kontakt stand, auch persönlich getroffen. Die Sprechstunde selbst wurde bisher noch nicht genutzt, daher überlege ich den Termin zu verschieben. Neben Mails und individuellen Terminen kam es einige Male zu spontanen Begegnungen mit internationalen Studierenden auf der Suche nach Hilfe, zum Beispiel bei der Ersti-Woche. Die Anfragen waren sehr unterschiedlich, sowohl inhaltlich als auch vom Umfang her. Fragen zum neuen MDV-Ticket, Anmeldungen zu Kursen und Hilfe beim Finden der entsprechenden Räume waren ebenso Teil wie ausführliche Beratung bei persönlichen Rechtsproblemen. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist daher das Informationsmanagement, um an die fachlich kompetenten Beratungsangebote weiterleiten zu können. Zusätzlich zu den direkten Anfragen an das Referat habe ich bei den normalen Beratungen geholfen und übersetzt. Einen Studierenden habe ich auch zu zwei Terminen beim Amtsgericht begleitet und beim Ausfüllen von Anträgen sowie der Suche nach einem Anwalt geholfen. Generell habe ich den Eindruck, dass die Beratung nicht allzu bekannt ist. So wusste ERASMUS-Live bisher nicht vom Referat und hat daher keine Studierende weitergeleitet. Dies möchte ich gerne ändern. Um den Stura internationalen Studierenden zugänglicher zu machen bin ich dabei, die Homepage zu übersetzen. Die ersten Teile sind fertig und werden nun um die neu gewählten Amtsinhaber ergänzt. Für die Onlinestellung sind allerdings noch technische Fragen zu klären. Auf der offiziellen Welcome-Party von ERASMUS-Live, dem Studierendenkolleg  und dem International Office habe ich den internationalen Studierenden den Studierendenrat und das Referat vorgestellt. Das Kulturprogramm der Studierenden des Studienkollegs war sehr beeindruckend, es wäre schön wenn hierfür eine größere Bühne gefunden werden kann. Generell ist es schade, dass es kaum Kontakt zwischen den Studierenden des Studienkollegs und der Fakultäten gibt. Zusammen mit dem Studienkolleg ist für den November ein Seminar „Einführung in die Hochschulpolitik“ für internationale Studierende geplant, um diesen den Stura, die Organisation der Universität und die aktuellen hochschulpolitischen Ereignisse verständlicher zu machen und näher zu bringen. Gerade da das Studienkolleg in der Kürzungsdebatte immer wieder als möglicher wegfallender Teil der MLU genannt wurde ist dies ein wichtiges Anliegen. Zudem möchte ich ein Treffen mit den verschiedenen studentischen Sprechern des Studienkollegs machen, das dann hoffentlich regelmäßig stattfindet. In den nächsten Tagen steht ein Treffen mit dem International Office an. Dabei geht es um die Planung der kommenden Semester sowie eine mögliche Zusammenarbeit mit einer Plattform, die die Wohnungsvermittlung zwischen Ingoern und Outgoern vereinfachen soll. Daneben findet am 17. November die Sitzung des Forums für internationale Studierende statt, auf der die generelle Situation internationaler Studierender besprochen wird. Lena Schütt

Bericht Referat für Internationale Studierende vom 18.11.2013

Von Ana Lorena Real Sequeira

  Bericht Referat für Internationale Studierende Zwar habe ich in den letzten Wochen meine Sprechstunde angeboten, jedoch gab es leider bisher nur sehr wenige/ zeitweise gar keine, Nachfrage. Es ist trotzdem wichtig, dass diese weiter angeboten wird, da ansonsten akute, unvorhersehbare Probleme schwieriger zu bewältigen wären. Außerdem habe ich E-Mail Korrespondenz über Anfragen für Nebenjobs oder Bewerbungsunterlagen für die Hochschule geführt. Es gab auch Visum Anfragen, diese sind aber immer unterschiedlich, manchmal schreibe ich dem Ausländerbehördenleiter direkt, falls ich eine Frage nicht beantworten kann. Des Weiteren ist ein Treffen mit der Leiterin des Studienkollegs ist in Sicht, warte aber auf eine Antwort für einen Termin, leider wird diese wahrscheinlich im Januar stattfinden. Hier will ich mit ihr absprechen, welche Aktivitäten mit den Studienkollegien veranstaltet werden können, welche normalerweise ein Fachschaftsrat veranstalten würde. Weiterhin habe ich Frau Hussner angeschrieben, bzgl. eines Treffens mit Prof. Weiser, dieses hätte bereits im September statt finden müssen,doch ich erhielt leider bis dato keine Meldung. Es gab ein Treffen mit dem Internationalen Forum, hier die wichtigsten Informationen dazu: Evangelische Gemeinde: – Es gibt einige Anfragen von Syrischen Studenten bzgl. dem Asylantrag Ausländerbeirat -Der Ausländerbeirat hat sich  vorgestellt. Sie arbeiten gerade bei einer Willkommenskultur für die Internationale Studierenden. -Sie setzen sich mit den BaföG Problemen für die Syrische Studenten auseinander. – Haben kein eigenes Büro, tagen immer einmal im Monat und benutzen die vereine Räumlichkeiten, in den sie arbeiten. -Budget 5000€ im Jahr -Eine Art Dolmetscherpool unterstützt die Ausländerbehörde Career Center -Sie haben Schwierigkeiten Nebenjobs für internationale Studierende zu finden, die kein Deutsch können. – veränderte sich personell; von 6 Angestellten bleibt nur einer -Leiterin des Career Centers hat die Uni verlassen International Office -weniger Beteiligung in der erstiwoche Veranstaltungen für internationale als letztes Jahr -Die  Zahlen von Internationalen Studierende (ungefähr) 1872 Studierende, einbezogen sind Studenten Bachelor + Master, Studienkollegien, Doktoranden, Austauschstudenten ( Erasmus) – Die häufigsten Heimtländer sind 1. Vietnam 2. Russland 3.Indonesien 4./5. China und Indonesien 6. Syrien Ich möchte euch auch schon mitteilen, dass ich über Weihnachten nach Hause (Nicaragua) fliege, bin ab 17.12.2013 bis 21.01.2014 zu Hause, aber weiterhin über E-mails für euch erreichbar.

Bericht der Referentin für Internationale Studierende vom 28.07.2013

von Ana Real

Einführungswoche – Voraussichtlich ein Treffen mit Frau Eisenkopf um zu wissen, inwiefern der StuRa in der Einführungswoche helfen kann. Sprechstunde – In der freien Vorlesungszeit habe ich keine Sprechstunde, nur nach Vereinbarung (die meisten Studenten sind nicht in Halle) Interview -Nach Anfrage von dem Institut für Hochschulforschung Halle Wittenberg hatte ich mit den ein Gespräch bezüglich der Situation Internationaler Studierender an der MLU geführt. Das Gespräch hat im StuRa Gebäude stattgefunden und wurde auch aufgezeichnet. Es soll dem Forschungsprojekt „Heterogenität als Qualitätsforderung für Studium und Lehre“ weiterhelfen. Studienkolleg – Wie viele es schon wissen, wurde zum ersten Mal ein FSR des Studienkollegs gewählt. Allerdings, haben sie sich nicht zurückgemeldet, d.h., es wird sich sehr wahrscheinlich wieder auflösen. Der Wahlauschuss versucht eine neue Regelung für das Studienkolleg zu finden, es sollte aber von der Uni geregelt werden. Ausländerbehörde – Am 29.05 fand ein Gespräch mit der Ausländerbehörde statt. Ein zentraler Punkt war die Situation der syrischen Studenten, die mit der Ausnahmeregelung (sie können BaföG beantragen) keinen richtigen Vorteil haben, denn es gelten die gleichen Regelungen wie bei den deutschen Studenten, nämlich: Altersgrenze, Promovierende bekommen kein BaföG, Leistungspunktenachweise, usw. Das heißt, viele können BaföG doch nicht bekommen. Bis zu dem Zeitpunkt hatten ingsgesamt 7 Syrische Studenten BaföG beantragt, von denen haben 6 Personen es zugesprochen bekommen. – Da in diesem Gespräch mehrer Leiter unterschiedlicher Institutionen waren, kamen auch viele allgemeine Fragen zum Leiter der Ausländerbehörde. Beispielweise, wann kann man die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen, welchen Sprachnachweis braucht man für die Uni, Voraussetzung für ein Arbeitsvisum, u.ä.. Forum Internationales – Am 10.06 fand das Internationale Forum wieder statt. Zentraler Punkt waren auch die syrischen Studenten. Es wurde das Gespräch mit dem Leiter der Ausländerbehörde zusammengefasst. Dazu wurde die Internationale Woche evaluiert, hier wurde gesagt, es ist gut gelaufen, wurde auch gut besucht, allerdings hätten sie mehr erwartet aber wegen der Demo am gleichen Tag kamen weniger zu den Veranstaltungen des international offices. Weiteres – Wieder bei einer Rechtsberatung übersetzt – Emails beantwortet -Sprechstunde regelmäßig angeboten – Frage von Studenten an der Ausländerbehörde weiter geleitet (oft Einzelfälle)

Bericht Referat Internationale Studierende vom 07.05.2013

geschrieben am 07.05.2013

Studienkolleg

Mitte März war ich im Studienkolleg und habe StuRa Ersti Bags an alle Studienkollegiaten verteilt. Sie sind insgesamt 226 Studierende und verteilen sich auf 10 Kursen, nämlich:

Nur 1 Semester:

  • DSH Kurs – es wird nur deutsch unterrichtet

  • Vorkus – Hier wird sowohl Deutsch als auch Mathe unterrichtet, wenn der Kurs erfolgreich abgeschlossen wird, kann man sich in einem fachspezifischen Kurs einschreiben.

Geht über 2 Semester (Untersemester und Obersemester):

  • G-Kurs –  Für  geisteswissenschaftliche Studiengänge

  • M- Kurs – Für medizinische, biologische und pharmazeutische Studiengänge

  • T- Kurs – Für technische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge

  • W- Kurs – Für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge

Ziel ist es den Kontakt zu behalten, bzw. aufzubauen, sowie die Studienkollegiaten zu informieren, denn über viele Veranstaltungen u.a. werden sie teilweise gar nicht eingeladen.

Zusammen mit dem Sozialreferent wollen wir eine kurze Sitzung organisieren, so dass wir die Angebote des StuRas weiter informieren, zum Beispiel, Rechtsberatung, Sozialdarlehen usw. Geplant ist es auch mehr Präsenz in dem Studienkolleg zu haben, in dem wir Plakate mit den Öffnungszeiten so wie die Sprechzeiten der Referenten u.a. aufhängen.

Treffen mit ELH (Erasmus Life Halle)

Sie wollen sich weiter vernetzen und haben mich deswegen kontaktiert. Wir werden in der Zukunft versuchen zusammen zu arbeiten. Es gibt mehrere Ideen für Projekte bezüglich Internationale Studierende, zum Beispiel, eine WG-Speed Dating im La Bim, dies würde über Skype erfolgen. Ziel ist es, für  die Studenten, die noch nicht angekommen sind, helfen, eine Wohnung zu finden. Weiterhin steht auch die Idee eine Art Hostel einzurichten, die als Übergangslösung dienen soll, bis man eine Wohnung findet, oder für die Studenten, die nur ein Semester hier sind.

Syrische Studierende

Seit Anfang April dürfen die syrische Studenten/Doktoranden BaföG beantragen. Hier ist die Information von der Ausländerbehörde in Halle:

Die Ausländerbehörden sollen, wenn der Lebensunterhalt nicht gesichert werden kann, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 AufenthG erteilen. Die fehlende Sicherung des Lebensunterhaltes ist nachzuweisen bzw. hinreichend glaubhaft zu machen, bspw. durch Vorlage von Kontoauszügen. Der Bezug von BaFöG oder Leistungen nach dem SGB II ist dann möglich. Die weiteren ausländerrechtlichen Regelungen für Studenten bleiben davon unberührt.

Ebenso findet der Erlass Anwendung auf Promovierende wenn es sich um eine nach dem BaFöG förderfähige Erstausbildung handelt.

Bereits im Bundesgebiet lebende Ehegatten und minderjährige Kinder werden bei der Erteilung einbezogen.

Übersetzung der Homepage

Ich habe mich mit Dietmar getroffen, um rauszusuchen, was für ausländische Studierende besonders relevant sein kann, damit sie auch auf Englisch übersetzt werden. Beispielweise Sozialdarlehen, Rechtsberatung usw.  Leider gibt es Dinge, wie die Satzung, die nicht übersetzt werden, denn es wäre so viel Aufwand, und sind teilweise Sachen, die von Deutsch auf Englisch einfach nicht übertragen werden können.

Sprechstunde

 Seit Anfang des Semester biete ich regelmäßig eine Sprechstunde an, immer Montags 14:30-16:00 Uhr.

Sonstiges

Unter anderem habe ich auch folgende Dinge erledigt:

  • Studenten/Doktoranden mit Informationen zu Bewerbungen geholfen

  • Fragen über das Sozialdarlehen für ausländische Studierende beantwortet

  • Bei einer BaföG Beratung als Übersetzerin geholfen, sollte im Zukunft weiter so sein, wenn es benötigt wird.

Zukunft:

  • Zusammen mit dem Sozialreferenten wollen wir uns für die Umrechnung der im Ausland erbrachten Noten kümmern.

  • Treffen mit dem Leiter der Ausländerbehörde in Halle.

  • Treffen mit Frau Hussner bezüglich die Stipendienvergabe des DAAD

Bericht der Referentin für Internationale Studierende

von Ana Real

Halle, den  12.02.2013

Lage Syrischer Studenten

In einem vorherigen Bericht habe ich die Situation der syrischen Studenten dargestellt. Sie hatten finanzielle Hilfe bis ende Januar gehabt. Ab diesem Monat gab es keine weitere Lösung. So wurde ein Spendenaufruf von dem Prorektorat entworfen, der per Mail an die ganze Studierenschaft gegangen ist. Diese Aktion hat als Ziel eine Übergangslösung für die syrischen Studenten. Heute habe ich mit Frau Hussner telefoniert, sie informierte mich über die nächsten Schritten. Mitte Februar will das Innenministerium Sachsen-Anhalts eine Ausnahmeordnung für syrische Studierende, gegebenenfalls auch Doktoranden erlassen. Diese schließt auch jeweils die Familienangehörigen ein, durch die Ausnahmeordnung wird ihnen eine befristete Aufenthaltserlaubnis ermöglicht. Die Ausländerbehörden wissen Bescheid und warten auf diese Anordnung, das international Office steht hierzu mit der Ausländerbehörde Halle in Kontakt. Mit der befristeten Aufenthaltserlaubnis gehen die syrischen Studierenden zum Studentenwerk, Abteilung Ausbildungsförderung (AL Müller), die dort schon auf die Anträge der Studierenden warten. Dort können sie BaföG beantragen wie Deutsche. Wenn Bafög noch in diesem Monat beantragt wird, kann dies noch für diesen Monat rückwirkend ausgezahlt werden. Diese Aushnameordnung ist eine langfristige Lösung für die Situation, denn durch das BAföG haben die syrischen Studenten eine finanzielle Unterstützung mindestens bis Ende des Studiums.

Bericht der Referentin für Internationale Studierende

Von Ana Real

Halle, den 23.01.2013

Zeitram 09.01.2013 – 22.01.2013

Dieses Jahr hat mit den Neuwahlen für das Referat begonnen. Da ich natürlich nicht sicher war, ob ich das Amt behalten würde, habe ich erstmal auf die Wahlen gewartet, bevor ich neue Termine geplant- habe. Nach der Abstimmung der StuRa-Mitglieder bin ich weiter die Referentin für Internationale Studierende. Trotzdem werde ich gern mit Annelie Klemm, der anderen Bewerberin für das Referat, zusammenarbeiten. In dieser bzw. der nächsten Woche sollte sich ein Treffen ergeben, um zu sehen, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt. Ich bin mir sicher, sie bringt eine andere Vorstellung und Perspektive des Referates mit, etwas das immer hilfreich ist.

Unter anderem, Frau Wolter, Leiterin des Studienkollegs, hat sich endlich zurück gemeldet und sich entschuldigt, wegen der Prufüngsphase konnte sich vorher nicht melden. Sie hat  Interesse an einer Zusammenarbeit geäußert, leider hat sie auf meinen Terminvorschlag noch nicht geantwortet. Da der Studienkolleg andere Semesterzeiten als die Uni hat, würde es kein Problem sein, wenn dies bis sich nach unseren Semesterferien verschiebt.

Zeitraum 17.12.2012 – 08.01.2013

So wie alle anderen, habe ich mir auch eine Weihnachtspause gegönnt und bin nach Hause (Nicaragua) geflogen. Natürlich war ich trotzdem per E-Mail verfügbar und habe die (leider) wenigen  eingehenden Emails bearbeitet bzw. beantwortet.

Frohes Neues Jahr!

Bericht der Beauftragten für Internationale Studierende vom 10.01.2013

Bericht von Ana Real Halle, den 10.01.2013

Vorstellung des International Office der Universität

Auf der letzen StuRa-Sitzung des Jahres 2012 hat Frau Hussner sich als Leiterin des International Office vorgestellt. Sie hat die Möglichkeiten, sowohl für Int. Studierende, als auch für Deutsche Studierende dargestellt. Nach ihrer Vorstellung kamen mehrere Fragen aber auch Kritiken über den Informationsmangel an mehreren Fakultäten. Andere Fragen sind auch unbeantwortet geblieben, aber Frau Hussner hat mich angeschrieben, um die Fragen vollständig zu beantworten, sowie auch die Verbesserungen bzgl. der gegebenen Kritik. Frau Hussner schrieb bezüglich der Übersetzung auf Englisch:
  • Die Studien- und Prüfungsordnungen werden derzeit überarbeitet und dies wird bis voraussichtlich April 2013 dauern. Erst danach würde eine Übersetzung Sinn machen.
  • Da es sich um mehrere hundert Studien- und Prüfungsordnungen handelt kann die Zentralverwaltung deren Übersetzung nicht finanzieren. Dies müssten also die Fakultäten übernehmen.
bezüglich des ERASMUS-Programms:
  • Sie hat mit der Prorektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales über den Mangel an Partneruniversitäten (ERASMUS) im englischsprachigen Raum gesprochen. Das Rektorat wird in Zukunft den Aufbau von Kontakten zu potentiellen Partneruniversitäten im englischsprachigen Raum unterstützen.
  • Außerdem wird das International Office 2013 auf jeden Fall Informationsveranstaltungen in den Erziehungswissenschaften, sowie der Romanistik anbieten. Hier hatten die StuRa-VertreterInnen Informationsbedarf angemeldet.

Treffen mit Prof. Jörg Kreßler (Ausländerbeauftragter) am 10.12.12

Prof. Kreßler hat in einer Senatssitzung erwähnt, die Uni Halle sei „nicht ausländerfreundlich“. Nach diesem Beitrag habe ich mich mit ihm in Kontakt gesetzt, um eine mögliche Zusammenarbeit aufzubauen. Als Ausländerbeauftragter ist er nicht nur für die internationalen Studierenden zuständig, sondern auch für die Internationalen Mitarbeiter der Uni. Er gilt als direkter Ansprechpartner, wenn es um ein Problem in dem Bereich geht. In unserem Treffen war er eher interessiert, was meine Aufgaben sind, aber auch mit wem ich mich schon getroffen habe, beispielweise dem International Office usw. Er hat angemerkt, dass sich die Stituation für die Internationalen Studierenden im Vergleich mit der Zeit vor ein paar Jahren verbessert hat, obwohl noch viel gemacht werden soll. Prof. Kreßler hat besonderen Wert auf das Problem des Studienkollegs gelegt, denn seiner Meinung nach wird auf dieses seitens der Uni fast nicht oder gar nicht geachtet bzw. wird dieses nicht kontrolliert. Er selber wusste nicht genau, zu welchem Teil der Uni das Studienkolleg gehört.

Bericht Internationale Studierende

Von Ana Real 

Halle, den  09.12.2012 

Treffen mit Christiane Roth am 04.12.12 Am letzten Dienstag habe ich mich mit Frau Roth getroffen, sie ist für das ASQ- Modul „Engagiert studiert“ zuständig,  das zusammen mit der Frewilligen Agentur durchgeführt wird. Das Modul ist so aufgebaut, dass immer ein internationaler Studierender mit einem deutschen Studierenden zusammenarbeitet. Dieses Jahr, an dem Tag des studentischen Engagements, haben sie sich direkt an mich gewandt und so ist unser Treffen zustande gekommen. Wir haben besprochen, wie sie zu den int. Studentierenden kommen, wie man diese erreichen kann. Zum Beispiel über einen direkten Ansprechpartner bei den Business-Economics-Studenten, von denen die meisten internationale Studierende sind, oder Kontakt mit den Klassensprechern vom Studienkolleg, denn sonst läufst alles immer über die Leiterin und die Projekte kommen nicht direkt an den Studienkollegiaten. Da das Modul im Zusammenhang mit der Freiwilligen Agentur läuft, hat die Vertreterin der Agentur vorgeschlagen, falls ein Problem für die Studierenden auftritt, das über ein Projekt gelöst oder unterstützt werden kann, sollen wir uns bei ihr melden. Beispielweise, das Int. Office kann nicht alle Probleme abdecken, manchmal aufgrund von fehlendem Personal und/oder fehlenden finanziellen Mitteln. So könnten anfallende Aufgaben, wie die Einführungswoche für die int. Studierenden zu gestalten, über ein Projekt des ASQ-Moduls durchgeführt werden. Man muss noch betonen, die Zusammenarbeit muss nicht nur mit int. Studierenden verknüpft sein, d.h. falls der StuRa allgemein ein Problem, das die Studierenden betrifft, hat, könnte man ein Projekt durchführen. Oder falls ihr eine Idee habt, die das Engagement der Studierenden wecken würde, ist sie willkommen. (Das ist vielleicht für die AKe und Fachschaftsräte interessant.)

Bericht Internationale Studierende

Von Ana Real

Halle, den 27.11.2012

Dieses Referat sollte sich um die Belange der internationalen Studierenden kümmern, sowie Kontakt zu Initiativen und den universitären Einrichtungen halten.

In der Vergangenheit gab es einen Arbeitskreis für diesen Bereich, dieser war aber leider in den letzten zwei Jahren inaktiv und wurde auch deswegen aufgelöst. Daher gibt es auch keinen exakte Vorgabe für meine Arbeit als Referentin, was mich am Anfang irritierte.

Deswegen habe ich zunächst um Kontaktaufnahme mit den unterschiedlichen Einrichtungen bemüht, universitäre Einrichtungen als auch universitätsunabhängige. Sobald ich mich mit relativ vielen Gremien getroffen habe, werde ich genauere Vorstellungen für meine zukünftige Arbeit als Referentin haben.

Bis jetzt bin ich in direktem Kontakt mit Frau Bebert, Sozialberaterin des Studentenwerks, und mit Frau Hussner, Leiterin des International Office. In der nächsten Woche werde ich mich mit Frau Roth von der Freiwilliger Agentur, sowie in den kommenden Wochen mit der Leiterin des Studienkollegs und mit dem Ausländerbeauftragten der Uni treffen. Wie ich schon erwähnt habe, trete ich erstmal im Kontakt mit den Einrichtungen, mit dem Ziel  Zusammenarbeit aufzubauen, aber auch mich selbst fortzubilden, was bereits für die Internationalen Studierenden geleistet wird, um so die Lücke zu erkennen, in der der StuRa bereitstehen kann zu helfen.

Hier lasse ich euch den zusammenfassenden Output von meinen letzten zwei wichtigen Treffen:
„Forum für internationale Studierende“ in der Mensa Harz am 05.11.2012
In diesem Treffen waren unterschiedlichen Einrichtungen vertreteten, wie die Ausländerbehörde, das Bafög-Amt, die Stadt Halle, das International Office, das Studentenwerk, das Diakoniewerk, u.a.. Diese treffen sollen alle  2-3 Monate statt finden, sie haben zum Ziel, die Projekte, sowie wichtige Informationen, die die Internationalen Studierenden betreffen, auszutauschen und vorzustellen. Über aktuelle Problematiken, wie zum Beispiel die Lage der syrischen Studenten wurde auch gesprochen. Wichtige Punkte der Diskussion:
  • Die syrischen Studenten, die über eine Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz zum Zwecke des Studiums verfügen,  haben derzeit einen befristeten Abschiebeschutz.
  • Syrische Studierende sind nach dieser Festlegung BAföG-Berechtigte nach § 8 Abs. 2a BAföG, wenn sie 4 Jahre rechtmäßig in der BRD gelebt haben.
  • Die syrischen Studenten erhalten von der Ausländerbehörde in Halle bei fehlendem  Finanzierungsnachweis eine Fiktionsbescheinigung für drei Monate, die auch verlängert werden kann.
  • Mit dem Aufenthaltsrecht kann ein Antrag auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels bewirkt werden, so dass das eigentlich wegen Fristablaufs nicht mehr bestehende Aufenthaltsrecht bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als fortbestehend gilt (§ 81 Abs. 3 und 4 AufenthG). Die Unterstellung des Fortbestehens des abgelaufenen Aufenthaltstitels bewirkt, dass der Aufenthalt weiterhin als rechtmäßig anzusehen ist und der Ausländer nicht ausreisepflichtig ist. Die Wirkungen der Antragstellung sind zu bescheinigen (§ 81 Abs. 5 AufenthG).
  • Die International Office hat 15400 Euro vom Auswärtigen Amt als Sondermittel bekommen, die über die Hochschulen für bedürftige syrische Studenten auf Antrag vergeben werden. Die Vergabe ist weitgehend abgeschlossen. 28 syrische Personen werden die Mittel bekommen, die pro Kopf und in 3 Monaten Raten geteilt werden. (15 Studenten, 11 Doktoranden und 2 Studienkollegiaten)
  • Mit der Hilfe und der ganzen Maßnahmen gibt es für die syrische Studenten erstmal eine kurzfristige finanzielle Lösung, im Januar bzw. Februar muss man gucken, wie es weiter geht.
Andere Punkte (außer der syrischen Situation) :
  • Die Veranstaltungen im Rahmen der Zentralen Orientierungswoche für die Erstsemester wurden von den internationalen Studierenden gut angenommen.
  • Das Institut für deutsche Sprache und Kultur in Wittenberg, An-Institut der MLU, bietet erstmals zum WS 2012/13 studienbegleitende Kurse in Halle an. Auch 3-wöchige Vorbereitungskurse sollen künftig durchgeführt werden. Weitere Infos unter: http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=25820&elem=2600823).
  • Derzeit gibt es in Halle 32 Migrantenorganisationen.  Davon sind 25 in dem 2006 gegründeten Bündnis „Migrantenorganisationen“ beteiligt. Das Bündnis möchte als Interessenvertretung zur nachhaltigen Integration von MigrantInnen beitragen und die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund am sozialen, kulturellen und beruflichen Leben der Stadt Halle fördern.
  • Frau Bebert war begeistert, dass ein Vertreter des StuRa dabei war. Ich werde aktiv und regulär an dem Forum teilnehmen. Das nächste Treffen ist für Januar 2013 geplant.
Treffen mit dem International Office am 20.11.2012

Am letzten Dienstag habe ich mich mit Frau Hussner, Leiterin des internationalen Office, und mit Frau Eisenkopf, Referentin für das Internationale Servicebüro, getroffen. Für die Kontaktaufnahme und das Angebot für die Zusammenarbeit mit der StuRa haben sie sich sehr gefreut. Frau Hussner hat erwähnt, sie hatte schon den Kontakt gesucht, aber gab es keinen direkten Ansprechpartner.

Ich habe auf die  mangelnde Betreuung des Studienkollegs, sowie auf die mangelnde Betreuung von den ausländischen Vollzeitstudierenden gewiesen. Zu dem ersten Punkt haben sie mich informiert, dass sie sich bereits mit der Leiterin des Studienkollegs am Anfangs des Jahres getroffen hatten, es aber nicht zu einer Zusammenarbeit kam. Deswegen werde ich jetzt versuchen Kontakt zu ihr aufzubauen. Ich werde nach Neustadt (Standort des Studienkollegs) fahren, und mich zusammen mit einer der Kulturtutoren  der Studienkollegiaten vorstellen. So wollen wir einen direkten Kontakt mit den Studenten aufbauen, versucht wird mit den Klassensprechern in Kontakt zu bleiben und somit die unterschiedlichen Angebotsprogramme regulär weiterleiten zu können. Darüber hinaus sollten wir als direkten Ansprechpartner für die Studienkollegiaten für unterschiedliche Probleme zur Verfügung stehen.  Zu dem zweiten Punkt meinten die beide Angestellten, es sei für sie ist klar, dass die Erasmus- oder Austausch-Studenten persönlich betreut werden, aber die vollzeit Studenten nicht. Dafür gibt es leider die Kapazität nicht, und es kann auch nicht die gleiche Methode wie bei den Erasmus- Studenten angewendet werden. Als Lösung sollten wir uns überlegen, wie die Einführungswoche für Internationale Studierende besser gestalten.

Die Planung für die internationale Woche von dem nächsten Jahr fängt in den nächsten Tag an, Frau Hussner hat mein Angebot für Unterstützung in der Planung oder neue Ideen dafür sehr gut angenommen. Ich halte das erste Treffen als eine gute Grundlage für eine zukünftige und langfristige Zusammenarbeit.

Da das International Office nicht nur für die Internationale Studieren sorgt, sondern auch für die deutsche Studierende, die im Ausland studieren wollen, wird sich Frau Hussner sich auf der nächsten Stura-Sitzung vorstellen wollen.

Zum Schluss wollte ich noch sagen, dass die Struktur und wie der StuRa funktioniert, für mich total neu waren, und deswegen ist mir am Anfang schwer gefallen, aktiv mit zu arbeiten, weil ich mich erstmal intern einarbeite musste. Nach fast 2 Monate fühle ich mich jetzt mehr im Gremium integriert, und verstehe langsam wie alles läuft, was meine Arbeit auch erleichtern sollte.

Am Anfang war es angedacht, eine Sprechstunde anzubieten, die ist noch nicht zustande gekommen, sollte aber im nächsten Jahr klappen. Bis jetzt hatte ich diese noch nicht angeboten, weil ich erstmal meinen Arbeitsbereich aufbauen musste.

Trotzdem könnt ihr gern an internationales@stura.uni-halle.de schreiben, falls es notwendig ist, oder ihr denkt, ich kann euch weiter helfen, können wir auch einen Termin vereinbaren. Anmerkungen und Fragen könnt ihr mir auch gern zuschicken.  :)