Referat für Soziales: Erster Bericht

von Judith Schwarz

Halle, den 26.11.2012

Seit Ende September bin ich (wenn auch inoffiziell gemäß der StuRa-Satzung) als Referentin für soziale Belange tätig. Bisher ergaben sich bei mir in erster Linie ein paar Schwierigkeiten bezüglich meines Aufgabenbereiches. Zu Anfang ging ich nämlich irrtümlicherweise davon aus, dass ich eine Art von sozialer Beratung für betroffene Studierende anbieten solle. Dann hat sich jedoch schnell herausgestellt, dass dies wohl nicht von Nöten ist, da Frau Dr. Bebert vom Studentenwerk die soziale Beratung im StuRa Gebäude gewährleistet. Nach einem ersten Treffen mit ihr war mir klar, dass es in Punkto  Beratung kaum eine kompetentere Person, als sie es ist, gibt. So bin ich sehr bestrebt einen guten Draht zu ihr zu halten, und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützten, sodass auch die Zusammenarbeit von Studentenwerk und StuRa hinsichtlich der sozialen und auch psychosozialen Beratung gewährleistet ist. Regelmäßige Treffen mit Frau Bebert sind daher unbedingt sinnvoll, um informell auf dem neuesten Stand zu sein, was für Probleme sie registriert und wo ihrer Meinung nach Handlungsbedarf besteht, und welche Initiativen vom Studentenwerk ausgehen. Die Veranstaltungen des Studentenwerks, die sich mit der sozialen Situation von Studierenden befassen, werde ich demgemäß unterstützen. Im Rahmen dessen findet in nächster Zeit am 29. November 2012 im Infopoint in der Mensa Harz eine Gruppenberatung zum Thema gekonnter Umgang mit Prüfungssituationen, und – zu vorweihnachtlicher Zeit – am 13. Dezember in der Tulpe das Elterncafé statt.

Ein anderes Thema für das Referat sind derzeit die Preisverhandlungen mit der HaVAG über das Semesterticket. Die immense Preisanhebung, die die HaVAG zukünftig anvisiert, wirft leider grundsätzliche Frage nach den Modalitäten und den Möglichkeiten eines zukünftigen Semestertickets auf. Dazu werde ich jedoch zu gegebener Zeit konkreter berichten können.

Genauso hat das Studentenwerk eine Befragung zur Wohnraumsituation von Studierenden geplant. Im Zuge dessen recherchiere ich vergleichsweise Angebote für Studierende, die die Wohnungsgesellschaften in Halle bieten.

Soziale Probleme sind auch häufig bei den internationalen Studierenden anzutreffen. Daher ist es wichtig, dass ich mich mit der Referentin für Internationales regelmäßig treffe, um ihre Referatsarbeit dort zu entlasten, wo Schnittstellen unserer Arbeit sind.

Daneben strebe ich eine enge Zusammenarbeit mit dem AK Studierende mit Kind an. Gerade junge Eltern haben als Studierende nur in sehr geringem Maße Zeit sich zu organisieren, obwohl das Bedürfnis danach besteht. Wenn hier noch Anregungen von Eurer Seite als Eltern kommen, bin ich gern bereit mich darum zu kümmern.

Dies gilt natürlich auch für Studierende mit Handicap, deren Belange ich gern zur Sprache bringe, und die bei jeder Art von Problemen und/oder dem Wunsch nach Austausch mit anderen immer gern eingeladen sind, sich bei mir zu melden.

Soweit konnte ich bisher meinen Aufgabenbereich im Groben abgesteckt. Ich bin und bleibe natürlich für Eure Anregungen und Wünsche, was die Arbeit im Referat für Soziales betrifft, gern offen und werde garantiert darauf eingehen!

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>