Die Universität ist „nicht-ausländerfreundlich“

Möglichst viele ausländische Studierende sollen an der MLU studieren. Durch Partneruniversitäten in Asien und Osteuropa sollen Kooperationen den Austausch von Studierenden ermöglichen. Doch die Universität ist nach Bericht des Ausländerbeauftragen der Uni Prof. Kreßler „nicht-ausländerfreundlich“.

Große Probleme sieht er bei der mangelnden Barrierefreiheit von Studien- und Prüfungsordnungen. Selten sind Ordnungen verständlich übersetzt, wenn dann allenfalls in die englische Sprache. Ebenso können sich ausländische Studierende derzeit nicht auf das Deutschlandstipendium bewerben, da es keine übersetzten Informationen zum Bewerbungsprozess gibt.

Eklatante Schwächen gäbe es wohl beim Immatrikulationsamt. Prof. Kreßler berichtet, dass englische Emails gar nicht beantwortet werden würden. Auch das Studentenwerk muss sich verbessern. Studierende, die sich auf Wohnheimplätze bewerben, bekämen eine zu kurzfristige Absage. Hier müsse das Studentenwerk den ausländischen Studierenden besser bei der Suche nach einem Wohnplatz unterstützen.

Positiv wurde der Service bei der Stadt Halle und dem Auslandsamt hervorgehoben. In den letzten Jahren konnten an vielen Stellen hier Verbesserungen festgestellt werden. Im Gegensatz dazu bekommen die Internationalen Studierenden leider häufig von „20 Prozent der Hallenser“ die „Rechts-Außen“- Einstellung zu spüren.

 

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