Bericht Referat Internationale Studierende vom 07.05.2013

geschrieben am 07.05.2013

Studienkolleg

Mitte März war ich im Studienkolleg und habe StuRa Ersti Bags an alle Studienkollegiaten verteilt. Sie sind insgesamt 226 Studierende und verteilen sich auf 10 Kursen, nämlich:

Nur 1 Semester:

  • DSH Kurs – es wird nur deutsch unterrichtet

  • Vorkus – Hier wird sowohl Deutsch als auch Mathe unterrichtet, wenn der Kurs erfolgreich abgeschlossen wird, kann man sich in einem fachspezifischen Kurs einschreiben.

Geht über 2 Semester (Untersemester und Obersemester):

  • G-Kurs –  Für  geisteswissenschaftliche Studiengänge

  • M- Kurs – Für medizinische, biologische und pharmazeutische Studiengänge

  • T- Kurs – Für technische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge

  • W- Kurs – Für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge

Ziel ist es den Kontakt zu behalten, bzw. aufzubauen, sowie die Studienkollegiaten zu informieren, denn über viele Veranstaltungen u.a. werden sie teilweise gar nicht eingeladen.

Zusammen mit dem Sozialreferent wollen wir eine kurze Sitzung organisieren, so dass wir die Angebote des StuRas weiter informieren, zum Beispiel, Rechtsberatung, Sozialdarlehen usw. Geplant ist es auch mehr Präsenz in dem Studienkolleg zu haben, in dem wir Plakate mit den Öffnungszeiten so wie die Sprechzeiten der Referenten u.a. aufhängen.

Treffen mit ELH (Erasmus Life Halle)

Sie wollen sich weiter vernetzen und haben mich deswegen kontaktiert. Wir werden in der Zukunft versuchen zusammen zu arbeiten. Es gibt mehrere Ideen für Projekte bezüglich Internationale Studierende, zum Beispiel, eine WG-Speed Dating im La Bim, dies würde über Skype erfolgen. Ziel ist es, für  die Studenten, die noch nicht angekommen sind, helfen, eine Wohnung zu finden. Weiterhin steht auch die Idee eine Art Hostel einzurichten, die als Übergangslösung dienen soll, bis man eine Wohnung findet, oder für die Studenten, die nur ein Semester hier sind.

Syrische Studierende

Seit Anfang April dürfen die syrische Studenten/Doktoranden BaföG beantragen. Hier ist die Information von der Ausländerbehörde in Halle:

Die Ausländerbehörden sollen, wenn der Lebensunterhalt nicht gesichert werden kann, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 AufenthG erteilen. Die fehlende Sicherung des Lebensunterhaltes ist nachzuweisen bzw. hinreichend glaubhaft zu machen, bspw. durch Vorlage von Kontoauszügen. Der Bezug von BaFöG oder Leistungen nach dem SGB II ist dann möglich. Die weiteren ausländerrechtlichen Regelungen für Studenten bleiben davon unberührt.

Ebenso findet der Erlass Anwendung auf Promovierende wenn es sich um eine nach dem BaFöG förderfähige Erstausbildung handelt.

Bereits im Bundesgebiet lebende Ehegatten und minderjährige Kinder werden bei der Erteilung einbezogen.

Übersetzung der Homepage

Ich habe mich mit Dietmar getroffen, um rauszusuchen, was für ausländische Studierende besonders relevant sein kann, damit sie auch auf Englisch übersetzt werden. Beispielweise Sozialdarlehen, Rechtsberatung usw.  Leider gibt es Dinge, wie die Satzung, die nicht übersetzt werden, denn es wäre so viel Aufwand, und sind teilweise Sachen, die von Deutsch auf Englisch einfach nicht übertragen werden können.

Sprechstunde

 Seit Anfang des Semester biete ich regelmäßig eine Sprechstunde an, immer Montags 14:30-16:00 Uhr.

Sonstiges

Unter anderem habe ich auch folgende Dinge erledigt:

  • Studenten/Doktoranden mit Informationen zu Bewerbungen geholfen

  • Fragen über das Sozialdarlehen für ausländische Studierende beantwortet

  • Bei einer BaföG Beratung als Übersetzerin geholfen, sollte im Zukunft weiter so sein, wenn es benötigt wird.

Zukunft:

  • Zusammen mit dem Sozialreferenten wollen wir uns für die Umrechnung der im Ausland erbrachten Noten kümmern.

  • Treffen mit dem Leiter der Ausländerbehörde in Halle.

  • Treffen mit Frau Hussner bezüglich die Stipendienvergabe des DAAD

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