3. Bericht Referat für Soziales

Halle, den 23.05.2013
geschrieben von Felix Schiedlowski

Die Luft für die Landesregierung wird zunehmend dünner. Haseloff und Bullerjahn haben sich mit ihrem Kürzungswahn verrannt und stehen nun zunehmend isoliert da. Selbst in den eigenen Reihen schwindet die Unterstützung. Für den Ministerpräsidenten und seinen Kürzungsminister ist das jedoch noch lange kein Grund, Sachverstand in ihre Politik einziehen zu lassen. Im Gegenteil, die Pläne werden immer abstruser: nun sollen auch die „maßlos überfinanzierten“ Schulen sowie die „überflüssige“ Kultur weggestrichen werden. Gedeckt werden die Pläne durch ein „lupenreines“ Gutachten eines berühmt-berüchtigten Ex- Finanzministers…

Dagegen formiert sich Widerstand. Im ganzen Land wird demonstriert. Auch im Stura sind die Kürzungspläne das dominierende Thema. Daneben darf die tägliche Arbeit jedoch nicht liegen bleiben.

 

Als Sozialreferent habe ich an Gesprächen teilgenommen, die sich mit der Umrechnung von im Ausland erworbenen Noten befassten. In den Gesprächen ging es darum, einheitliche Linien festzulegen, damit jeder Studierende im Vorhinein weiß, wie seine Noten bei der Rückkehr an die MLU umgerechnet werden. Hierbei haben wir eine gute Lösung gefunden. Diese Lösung sollte von der Uni kommuniziert werden.

 

Um einen besseren Draht zum Studienkolleg zu haben und um dortige Probleme anzugehen, ist eine Gesprächsrunde mit Studierenden aus dem Kolleg geplant. Sobald die Prüfungsphase dort vorbei ist, wird das Treffen stattfinden. Hierbei arbeite ich mit Ana, der Referentin für internationale Studierende, zusammen.

 

Neuigkeiten gibt es auch vom AK Inklusion. Am 30. April wurde auf dem Uniplatz ein Thementag organisiert, der sehr gut angenommen wurde. Jetzt plant der Arbeitskreis, eine Karte von der Uni zu erstellen. Auf der Karte soll z.B. vermerkt werden, ob die Gebäude der Uni einen Zugang für Rollstuhlfahrer haben und wie dieser zu erreichen ist.

 

Zudem kümmere ich mich derzeit um die Probleme mit den Studierendenausweisen. Diese nutzen sich häufig schon nach kurzer Zeit so ab, dass wichtige Daten nicht mehr zu lesen sind und die Ausweise wertlos werden. Obwohl der Studierende keine Schuld an den Abnutzungen trägt, muss er trotzdem 10,30 € für einen neuen Ausweis bezahlen. Diese Situation muss sich ändern, es muss eine gerechte Lösung gefunden werden. Ich halte Euch darüber auf dem Laufenden.

 

Die vielen studentischen Projekte werden in Zukunft nicht mehr so möglich sein, wenn die Kürzungsvorhaben umgesetzt werden.  Wir müssen nun dafür sorgen, dass diese Kürzungsvorhaben scheitern. Ansonsten scheitert Sachsen-Anhalt.

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